Dem RC Lens droht ein Rückschlag in seiner Bemühung um den Verteidiger von PSV Eindhoven, Armando Obispo, da der niederländische Verein angeblich versucht, die Bedingungen eines zuvor vereinbarten Transfers neu zu verhandeln. Die Verhandlungen hatten eine fortgeschrittene Phase erreicht, wobei beide Vereine laut L’Équipe letzte Woche angeblich einen Konsens über eine Ablösesumme von 4 Millionen Euro plus Boni erzielt hatten.
Allerdings soll PSV in den letzten Stunden versucht haben, die finanziellen Details des Deals zu überarbeiten, was zu einer Verzögerung des Transfers geführt hat. Obwohl der Transfer noch nicht vollständig vom Tisch ist, deuten Quellen darauf hin, dass eine Absage nun eine reale Möglichkeit ist. Obispo, der neun Länderspiele für Curaçao bestritten hat und an der jüngsten Weltmeisterschaft teilgenommen hat, hatte bereits seine Zustimmung gegeben, dem Verein der Ligue 1 beizutreten.
Obispo, 27 Jahre alt, ist seit seinem Wechsel von De Graafschap im Jahr 2019 ein fester Bestandteil des PSV-Kaders und hat über 100 Spiele für den Verein bestritten. Er hat sich als Schlüsselspieler in der PSV-Abwehr etabliert und zu deren konstantem Kampf um den Eredivisie-Titel beigetragen. Sein aktueller Vertrag mit PSV läuft am Ende der Saison aus, was das Interesse von Lens an seiner Verpflichtung geweckt hat.
Lens, das derzeit eine starke Saison in der Ligue 1 spielt, wollte seine defensiven Optionen mit der Verpflichtung von Obispo verstärken. Der Verein war auf dem Transfermarkt aktiv und strebt an, eine Mannschaft aufzubauen, die um die Qualifikation für Europa mitspielen kann. Der mögliche Verlust von Obispo stellt einen Rückschlag für seine Pläne dar, obwohl sie nun alternative Ziele ins Auge fassen könnten.
Der Scheitern der Verhandlungen könnte Lens dazu veranlassen, seine Optionen zu überdenken und möglicherweise vor dem Ende des Transferfensters nach weiteren defensiven Verstärkungen zu suchen. PSVs Sinneswandel deutet darauf hin, dass sie versuchen könnten, Obispo zu halten, möglicherweise indem sie ihm einen neuen Vertrag anbieten, um seinen ablösefreien Abgang im nächsten Sommer zu verhindern. Die Situation ist weiterhin angespannt, und in den kommenden Tagen wird eine Lösung erwartet.




