Torino hat die Verpflichtung von Ignazio Abate als neuen Trainer bekannt gegeben, mit einem Vertrag, der bis zum 30. Juni 2028 läuft. Die Entscheidung erfolgt nach der Trennung von Roberto D’Aversa, der die Position nach dem Ausscheiden von Marco Baroni für eine Saison innehatte.
Der Granata bestätigte den Trainerwechsel am Mittwoch und dankte D’Aversa für sein Engagement und seine Arbeit während seiner Zeit im Verein. Kurz darauf präsentierten sie Abate als seinen Nachfolger und drückten ihre Freude darüber aus, ihn zurück in Turin begrüßen zu dürfen. Die Vereinsmitteilung enthielt einen herzlichen Empfang: „Bentornato a Torino!“
Abate ist dem Verein nicht fremd, da er in der Saison 2008-2009 für Torino spielte. Seine Spielerkarriere begann beim AC Mailand, wo er die Jugendabteilungen durchlief und 2003 im Alter von siebzehn Jahren sein Profidebüt gab. Er bestritt 306 Spiele für Mailand, gewann einen Serie-A-Titel und zwei italienische Supercups. Er sammelte außerdem 22 Länderspiele für die italienische Nationalmannschaft, erreichte das Finale der Europameisterschaft 2012 und gewann eine Bronzemedaille beim Konföderationen-Pokal 2013.
In letzter Zeit hat sich Abate einen Ruf als vielversprechender junger Trainer erworben. Er begann seine Trainerkarriere in der Jugendabteilung des AC Mailand, bevor er die Primavera-Mannschaft übernahm und sie in der Saison 2022-23 ins Halbfinale der Youth League und in der folgenden Saison ins Finale führte. Anschließend trainierte er Ternana in der Serie C, bevor er eine erfolgreiche Saison mit Juve Stabia in der Serie B absolvierte und sie ins Playoff-Halbfinale führte. Diese Ernennung stellt einen Schritt nach oben für Abate dar und markiert sein erstes Traineramt in der Serie A.
Der Wechsel wird als langfristiges Projekt für Torino angesehen, wobei der Verein von Abates sich entwickelnden Trainerqualitäten und seiner Vertrautheit mit dem Verein beeindruckt ist. Seine Erfahrung in der Entwicklung junger Spieler bei Milan könnte sich als wertvoll erweisen, während Torino auf die Zukunft baut. Die Ernennung signalisiert eine Richtungsänderung für den Verein, der unter einem Trainer, der die Geschichte und die Werte des Vereins versteht, eine neue Identität etablieren möchte.




