Der spanische La Liga-Verein Alavés hat den Vertrag des Stürmers Mariano Díaz aufgelöst, wie aus Berichten von Marca hervorgeht. Der Vertrag des 32-Jährigen wurde ein Jahr vorzeitig beendet, obwohl er noch zwölf Monate Laufzeit hatte.
Díaz war im August letzten Jahres zu Alavés gestoßen, nachdem er nach seinem Abgang von Sevilla eine Zeit lang ohne Verein gewesen war. Seine Zeit im Mendizorrotza-Stadion verlief jedoch weitgehend erfolglos, er absolvierte nur 12 Spiele in allen Wettbewerben und erzielte drei Tore in der Copa del Rey. Seine Leistungen entsprachen nicht den Erwartungen der Vereinsführung.
Die Entscheidung, Díaz freizustellen, ist auch auf eine taktische Änderung von Alavés-Trainer Quique Sánchez Flores zurückzuführen, der ein 4-4-2-System implementieren möchte. Flores soll dem Vorstand des Vereins mitgeteilt haben, dass das Profil von Díaz nicht den Anforderungen seines bevorzugten Systems entspricht.
Díaz erlangte während einer erfolgreichen Zeit bei Lyon große Bekanntheit, wo er in der Saison 2017-2018 18 Ligatore erzielte. Diese Form brachte ihm eine Rückkehr zu Real Madrid, seinem Jugendverein, ein, obwohl er sich aufgrund der Präsenz von Karim Benzema schwer tat, sich als Stammspieler zu etablieren. Er hatte bereits einen früheren Aufenthalt bei Real Madrid, fand aber nur begrenzte Möglichkeiten in der ersten Mannschaft.
Die Karriere von Díaz hat seit seinen besten Jahren in Frankreich einen deutlichen Rückgang erlebt, und dieser jüngste Rückschlag lässt seine Zukunft ungewiss. Der Stürmer ist nun vereinslos und kann während des Transferfensters einem anderen Verein beitreten. Es bleibt abzuwarten, was sein nächster Schritt sein wird, während er nach einem Team sucht, um seine Karriere neu zu entfachen.




