Laut Transfer-Insider Ben Jacobs befindet sich Liverpools Torhüter Alisson derzeit in Gesprächen mit Juventus Turin über einen möglichen Wechsel. Der 33-Jährige hat noch ein Jahr Vertrag bei den Reds und prüft seine Optionen, in einer Situation, die an die von Andy Robertson zu Beginn des Jahres erinnert.
Italienische Medienberichte deuten darauf hin, dass Alisson einen Dreijahresvertrag bei Juventus über 15 Millionen Euro zugestimmt hat, doch Jacobs betont, dass noch keine formelle Einigung mit Liverpool erzielt wurde. Er ist jedoch fest davon überzeugt, dass Giorgi Mamardashvili die Chance erhalten wird, sich als Liverpools Nummer eins zu etablieren, sollte Alisson den Verein verlassen.
„Juventus befindet sich derzeit in Gesprächen mit Alisson, und der brasilianische Torhüter ist offen für einen Wechsel“, erklärte Jacobs auf X. „Alisson wird jedoch voraussichtlich einen möglichen Abgang auf die gleiche Weise angehen wie Andy Robertson im Januar. Er hat ein ausgezeichnetes Verhältnis zu Liverpool und drängt nicht auf einen Wechsel, es sei denn, es passt allen Parteien.“
Mamardashvili, 25, wurde 2024 für eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro von Valencia verpflichtet, mit der Vereinbarung, zunächst eine Saison in Spanien zu verbringen, bevor er im vergangenen Sommer zu Liverpool stieß. Der Verein investierte in ihn als langfristigen Nachfolger von Alisson und scheint nun bereit zu sein, ihm die Verantwortung zu übertragen. Er absolvierte in dieser Saison 19 Spiele für Liverpool und hielt dabei dreimal sein Tor sauber.
Trotz des Vertrauens des Vereins in Mamardashvili deutet eine Datenanalyse von SciSports darauf hin, dass er sich nur auf dem 14. Platz unter den Premier League-Torhütern befindet, obwohl er vor den meisten anderen zweiten Torhütern liegt. Dies könnte Liverpool dazu veranlassen, eine zuvor erstellte Shortlist potenzieller Ersatzmänner erneut zu prüfen, zu der Lucas Chevalier von PSG und Emiliano Martínez von Aston Villa gehörten.
Sollte Alisson Liverpool in diesem Sommer verlassen, ist der Verein bereit, Mamardashvili eine längere Chance in der ersten Elf zu geben, was ein klares Vertrauensbeweis in die Fähigkeit des georgischen Nationalspielers ist, in die Rolle hineinzuwachsen.




