
Allegri und Ranieri als Notfallplan für den italienischen Nationaltrainer
Giovanni Malagò, Kandidat für das Präsidentenamt des Italienischen Nationalen Olympischen Komitees (CONI), soll einen Notfallplan für die italienische Fußballnationalmannschaft ausgearbeitet haben, der die Ernennung von Massimiliano Allegri zum Cheftrainer und Claudio Ranieri zum technischen Direktor vorsieht. Berichten zufolge wäre dies der Plan, der umgesetzt würde, wenn Malagò in das Amt gewählt würde und einen wichtigen Teil seiner Vision für den italienischen Fußball darstellt. Der Vorschlag zielt darauf ab, ein strukturiertes und langfristiges Projekt für die Azzurri zu schaffen, das über den Zyklus der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 hinausgeht.
Der Plan, wie von italienischen Medien berichtet, würde Allegri, derzeit bei AC Mailand, die Leitung des A-Nationalteams übertragen. Sein Hauptziel, über die bevorstehende UEFA Nations League und die UEFA Euro 2024 hinaus, wäre es, die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 zu sichern und dort eine starke Leistung zu zeigen, um die noch immer schmerzhafte Wunde der verpassten WM-Qualifikation 2022 zu heilen. Claudio Ranieri, der 72-jährige ehemalige Trainer von Roma und Cagliari, würde als technischer Direktor ernannt werden. Seine Aufgabe wäre es, die verschiedenen Jugendnationalmannschaften und die A-Mannschaft zu koordinieren und eine einheitliche technische Ausrichtung zu schaffen.
Dieser potenzielle Schritt kommt zu einer Zeit der Unsicherheit für Allegri bei AC Mailand. Die jüngsten schlechten Leistungen des Teams haben seine Zukunft im Verein in Frage gestellt, und es gibt Spekulationen, dass er seinen Vertrag, der bis 2028 läuft, möglicherweise nicht erfüllen wird. Quellen deuten darauf hin, dass Mailand einen Wechsel des 56-Jährigen zum Nationaltrainer nicht blockieren würde. Ebenso scheint die Position von Claudio Ranieri bei Roma zunehmend unsicher zu sein, wobei der Trainer selbst einen möglichen Abgang andeutet, falls sich sein Verhältnis zur Vereinsführung verschlechtert.
Der Bericht weist darauf hin, dass finanzielle Erwägungen eine Rolle spielen. Die Verpflichtung von Allegri, der zu den bestbezahlten Trainern der Welt gehört, mit einem Gehalt für die Nationalmannschaft würde eine erhebliche Gehaltskürzung von ihm erfordern. Das Gleiche gelte für andere hochkarätige Kandidaten wie Antonio Conte, der derzeit bei Napoli tätig ist. Der Bericht legt nahe, dass Allegri eine finanziell tragfähigere Option für den Italienischen Fußballverband (FIGC) wäre als Conte, dessen aktuelles Gehalt bei Napoli beträchtlich ist. Andere Namen, darunter Roberto Mancini und Simone Inzaghi, werden ebenfalls als potenzielle Kandidaten genannt, die jeweils ihre eigenen vertraglichen und finanziellen Überlegungen haben.
Die vorgeschlagene Struktur zielt darauf ab, der FIGC Stabilität und eine klare technische Vision zu verleihen, den Zyklus eines einzelnen Turniers zu überwinden und sich auf ein Projekt zu konzentrieren, das die A-Mannschaft in den Jugendförderweg integriert – eine Rolle, für die Ranieris Erfahrung als ideal angesehen wird.



