Die Bemühungen von Arsenal, den Stürmer von Atlético Madrid, Julian Alvarez, in diesem Sommer zu verpflichten, scheinen erfolglos zu sein, wobei Berichte nahelegen, dass der argentinische Nationalspieler kurz davor steht, sich Paris Saint-Germain anzuschließen. Der spanische Analyst José Antonio Martín Otin, bekannt als Petón, erklärte auf Cadena COPE, dass Alvarez bereits einer Verpflichtung in die französische Hauptstadt für das Sommer-Transferfenster 2026 zugestimmt habe.
Arsenal hatte Alvarezs Situation beobachtet, wobei Transfer-Insider Graeme Bailey bereits im Januar 2026 ihr Interesse meldete. Der Verein soll Gespräche mit Vermittlern über einen möglichen Deal für den ehemaligen Manchester City-Stürmer geführt haben, der während seiner Zeit in England zweimal die Premier League, sowie den FA Cup und die Champions League gewonnen hatte. Alvarez war Berichten zufolge offen für einen Abgang von Atlético Madrid im Sommer 2026.
Allerdings verschärfte sich der Wettbewerb um Alvarezs Unterschrift in den letzten Monaten, wobei auch Barcelona Interesse als potenziellen Ersatz für Robert Lewandowski zeigte. Der PSG-Trainer Luis Enrique war persönlich daran interessiert, Alvarez zu verpflichten, und der Verein war bereit, die Bewertung von Atlético in Höhe von 100 Millionen Pfund (115,5 Millionen Euro, 135 Millionen Dollar) zu erfüllen. Trotz der Bereitschaft von Arsenal, sowohl die Ablösesumme als auch Alvarezs persönliche Forderungen auszugleichen, scheint PSG in diesem Rennen die Nase vorn zu haben.
Peton gab an, dass Alvarez zwar seine Entscheidung getroffen habe, Atlético Madrid den Transfer jedoch noch nicht formell genehmigt habe. Er umriss drei mögliche Szenarien für den spanischen Verein: die Aushandlung eines „monumentalen Transfers“, möglicherweise des größten der Saison; die Weigerung, Alvarez gegen seinen Willen zu verkaufen; oder die Suche nach Spielertauschgeschäften im Rahmen des Deals. Petón schlug vor, dass Atlético 100 Millionen Euro sowie Desire Doue und Lucas Hernandez im Austausch für den Stürmer fordern könnte. Der Transfer würde eine bereits beeindruckende PSG-Offensive weiter verstärken, während Arsenal seine Offensivoptionen für die nächste Saison wahrscheinlich neu bewerten muss.




