Ayoube Amaimouni von Eintracht Frankfurt und Bilal El Khannouss von VfB Stuttgart wurden beide in den 26-Mann-Kader Marokkos für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 berufen, die in diesem Sommer gemeinsam von den USA, Mexiko und Kanada ausgerichtet wird.
Die Nominierung von Amaimouni markiert einen rasanten Aufstieg für den 21-jährigen Mittelfeldspieler, der vor nur zwei Jahren noch in der fünften deutschen Liga beim SpVgg Erkenschwick spielte. Er schloss sich am 2. Januar 2026 Frankfurt an und etablierte sich schnell als wichtiger Spieler, der in dieser Saison in 17 Bundesliga-Spielen 3 Tore und 2 Vorlagen beisteuerte.
El Khannouss, 22, hat kürzlich seinen festen Transfer zu Stuttgart nach einer erfolgreichen Leihe abgeschlossen und ebenfalls eine herausragende Leistung gezeigt. Er bestritt 41 Spiele in allen Wettbewerben für den Verein, erzielte 9 Tore und lieferte 5 Assists und festigte damit seinen Platz im Nationalteam. Der feste Deal mit Stuttgart folgte auf eine erfolgreiche Zeit, in der er seine Offensivstärke und Vielseitigkeit im Mittelfeld unter Beweis stellte.
Der Kader Marokkos umfasst auch etablierte Stars wie Achraf Hakimi, derzeit bei Paris Saint-Germain und zuvor bei Borussia Dortmund, und Noussair Mazraoui von Bayern München, die der Defensive des Teams Erfahrung und Qualität verleihen. Laut Berichten ist Eliesse Ben Seghir von Bayer Leverkusen jedoch aufgrund einer anhaltenden Knöchelverletzung für das Turnier ausgeschieden.
Die Nominierungen von Amaimouni und El Khannouss spiegeln ihre beeindruckende Form in der Bundesliga wider und signalisieren einen möglichen Wandel im marokkanischen Mittelfeld. Ihre Einberufung verleiht dem Kader, der auf den Halbfinaleinzug bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar aufbauen möchte, zusätzliche Tiefe und Dynamik.




