Der Angolanische Fußballverband (FAF) hat sich an den Verteidiger von RB Leipzig, Castello Lukeba, gewandt, um ihn davon zu überzeugen, seine sportliche Nationalität zu wechseln, wie von Bola em Campo berichtet und von Sky Sports aufgegriffen. Carlos Alonso, Vizepräsident des FAF, bestätigte, dass Gespräche mit dem Spieler geführt wurden, während dieser sich derzeit in Angola im Urlaub befindet.
Lukeba, der derzeit einen einzigen Einsatz für die französische A-Nationalmannschaft vorweisen kann – einen dreiminütigen Einsatz in einem Freundschaftsspiel gegen Schottland im Oktober 2023 – ist aufgrund seiner familiären Herkunft spielberechtigt, Angola zu vertreten. Der FAF hofft, davon zu profitieren, dass sich Lukeba noch nicht als feste Größe im französischen Nationalteam etabliert hat. Alonso erklärte, dass Lukeba „immer noch glaubt, für Frankreich spielen zu können“, aber der Verband präsentiert sein Projekt als eine tragfähige Alternative.
Der 21-Jährige erfüllt die von den FIFA-Regularien festgelegten Kriterien für einen Nationalitätswechsel, darunter, nicht mehr als drei A-Länderspiele absolviert zu haben, nicht an der Endrunde eines großen Turniers teilgenommen zu haben und seit seinem letzten Einsatz nicht mehr als drei Jahre vergangen zu sein. Lukebas aktuelle Situation lässt die Tür für einen möglichen Wechsel zur 'Palancas Negras' offen, wie die angolanische Nationalmannschaft bekannt ist.
Lukeba wechselte im Sommer 2023 für eine Ablösesumme von 34 Millionen Euro vom Olympique Lyon zu RB Leipzig. Er ist zu einem Stammspieler unter Trainer Marco Rose geworden und absolvierte in der letzten Saison 31 Einsätze in allen Wettbewerben. Er hat sich als vielversprechender Innenverteidiger in der Bundesliga etabliert, und seine Leistungen haben das Interesse mehrerer Vereine geweckt. Ein Wechsel nach Angola würde eine bedeutende Entwicklung in seiner internationalen Karriere darstellen und ihm potenziell mehr Spielzeit und eine herausragende Rolle innerhalb der Nationalmannschaft bieten. Dieser Schritt könnte den Kader Angolas stärken, während das Land seine internationalen Ambitionen verfolgt.




