Antony da Silva wurde am Freitag vom Malischen Fußballverband zum neuen Nationaltrainer der malischen Fußballnationalmannschaft ernannt. Er ersetzt Alou Badra Diallo, der seit dem Ausscheiden von Tom Saintfiet im April als Interimstrainer fungierte.
Da Silva, der sowohl die französische als auch die portugiesische Staatsbürgerschaft besitzt, wird die 'Adler' übernehmen und die unmittelbare Aufgabe haben, nach dem Scheitern bei der Qualifikation für die kommende Weltmeisterschaft wiederaufzubauen. Dies ist seine erste Position als Cheftrainer, obwohl er eine Fülle von Erfahrung als Spieler und Co-Trainer mitbringt.
Da Silva, geboren in Creusot, Frankreich, durchlief zwischen 1996 und 1999 die Jugendakademie des Paris Saint-Germain. Den Großteil seiner Spielerkarriere verbrachte er in Portugal, wo er für Vereine wie Chaves und Vitória Guimarães spielte, mit einem kurzen Engagement bei Cluj in Rumänien. Seine Spielerkarriere war vor allem durch solide Leistungen in den portugiesischen Ligen geprägt, obwohl er nie die höchsten Sphären des Sports erreichte.
Da Silva wechselte in Portugal ins Trainergeschäft und begann bei Oliveirense in der zweiten Liga. Seitdem hatte er verschiedene Trainerpositionen im portugiesischen Fußballsystem inne. Entscheidend ist, dass er auch von 2019 bis 2022 als Co-Trainer der kamerunischen Nationalmannschaft tätig war und wertvolle Erfahrungen auf dem afrikanischen Kontinent sammelte. Diese vorherige Beteiligung an einer bedeutenden afrikanischen Nation wird voraussichtlich ein wesentlicher Vorteil sein, wenn er die Leitung von Mali übernimmt.
Die Ernennung wird als ein Schritt gesehen, um frische Ideen und einen modernen Ansatz in die malische Nationalmannschaft zu bringen. Obwohl das unmittelbare Ziel der Weltmeisterschaftsqualifikation verfehlt wurde, wird Da Silva die Aufgabe haben, ein konkurrenzfähiges Team zu entwickeln, das in der Lage ist, sich für zukünftige Turniere zu qualifizieren, einschließlich des Afrika-Nations-Pokals. Der Malische Fußballverband hofft, dass Da Silva das Potenzial im Kader freisetzen und eine geschlossene Einheit aufbauen kann.



