Antony hat bekannt gegeben, dass er im vergangenen Sommer starkes Interesse des FC Bayern München geweckt hat, sich letztendlich jedoch trotz persönlichem Kontakt von Trainer Vincent Kompany für einen Wechsel zum Real Betis entschieden hat. Der brasilianische Flügelspieler, der eine produktive Saison mit Betis absolvierte und in La Liga acht Tore erzielte und sechs Assists lieferte, enthüllte das Ausmaß des Werbens des FC Bayern in einem Interview mit BILD.
Laut Antony kontaktierte Kompany ihn persönlich, um einen möglichen Transfer zur Allianz Arena zu besprechen. Er beschrieb das Interesse als eine „große Ehre“ und bekundete seinen Respekt sowohl für den FC Bayern München als auch für den belgischen Trainer, den er sehr schätzt. Der persönliche Anruf von Kompany sei, so sagte er, eine bedeutende Geste für jeden Spieler.
Antony entschied sich jedoch letztendlich für einen Wechsel zum Real Betis und nannte persönliche Gründe als den Hauptgrund für seine Entscheidung. Er erklärte, dass er eine schwierige Zeit in seinem Leben durchmachte und es priorisierte, einen Verein zu finden, in dem er sowohl auf als auch neben dem Platz wieder Glück finden könne. Der 26-Jährige hatte das Gefühl, dass Betis das ideale Umfeld dafür bot, und ist weiterhin davon überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben.
Der FC Bayern München verpflichtete schließlich Luis Díaz von Liverpool, um seine Offensivoptionen zu verstärken, eine Verpflichtung, die sich als erfolgreich erwies, da der kolumbianische Nationalspieler in seiner Debütsaison in allen Wettbewerben 25 Tore erzielte. Díazs Ankunft half dem FC Bayern, weitere nationale Titel zu sichern und seine anhaltende Dominanz im deutschen Fußball zu demonstrieren.
Antony hatte zuvor eine Zeit bei Manchester United verbracht, konnte sich dort jedoch nicht dauerhaft als Schlüsselspieler etablieren, bevor er nach Spanien wechselte. Seine starke Form beim Real Betis deutet auf eine Wiederbelebung seiner Karriere und eine Rückkehr zu regelmäßigen Torbeteiligungen hin. Die Entscheidung des Flügelspielers, das persönliche Wohlbefinden zu priorisieren, unterstreicht einen wachsenden Trend, dass Spieler bei der Wahl ihres nächsten Vereins Faktoren berücksichtigen, die über rein fußballerische Ambitionen hinausgehen.




