Arsenal und Paris Saint-Germain stehen derzeit an der Spitze des Rennens um die Verpflichtung von Ayyoub Bouaddi, dem 18-jährigen Mittelfeldspieler von Lille, stoßen jedoch auf ein erhebliches Hindernis bei der Erfüllung der Forderungen des französischen Vereins, die 60 Millionen Pfund übersteigen. Diese Ablösesumme würde Bouaddi zum teuersten Spieler seines Alters machen, der jemals verkauft wurde, und die Gebühren übertreffen, die Real Madrid für Endrick und Chelsea für Romeo Lavia gezahlt haben.
Trotz der erheblichen finanziellen Forderung deuten Quellen darauf hin, dass Arsenal und PSG weiterhin die wahrscheinlichsten Ziele für Bouaddi in diesem Sommer sind, wobei Liverpool und Manchester City kürzlich in den Wettbewerb eingetreten sind. Manchester United und Chelsea beobachten die Situation ebenfalls, zusammen mit europäischen Schwergewichten wie Bayern München, Real Madrid und Barcelona, die alle Bouaddis Potenzial erkennen.
Bouaddi hat sich schnell einen Ruf als Talent einer Generation erworben, gab sein Debüt für Lille im Alter von nur 16 Jahren und etablierte sich in den letzten beiden Spielzeiten als Schlüsselspieler. Seine jüngste Leistung in der Nationalmannschaft für Marokko gegen Brasilien soll seine Position bei europäischen Spitzenvereinen weiter gestärkt haben.
Arsenal beobachtet Bouaddi seit über drei Jahren, pflegt einen ständigen Kontakt zu seinen Vertretern und glaubt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Zug ist. Sportdirektor Andrea Berta soll sehr daran interessiert sein, den Spieler zu verpflichten, da Arsenal in diesem Sommer Veränderungen im Mittelfeld erwartet und Bouaddi als langfristige Verstärkung für Mikel Artetas Kader sieht. Ein möglicher Abgang von Christian Norgaard könnte Platz im Kader schaffen.
PSG stellt jedoch eine starke Herausforderung dar, wobei Fußballberater Luis Campos Bouaddi als ein „besonderes Talent“ identifiziert und seine Verpflichtung vorantreibt. Campos sieht Bouaddi Berichten zufolge als potenziellen langfristigen Ersatz für Fabian Ruiz im Mittelfeld von PSG. Das Hauptproblem bleibt die feste Haltung von Lille bei der Bewertung, wobei der Verein der Ligue 1 entschlossen ist, seine Rendite für einen Spieler mit drei Jahren Vertrag und erheblichem Interesse aus ganz Europa zu maximieren. Arsenals etablierte Beziehung zu Bouaddis Umfeld könnte sich als entscheidend erweisen, während die finanziellen Ressourcen von PSG eine formidable Herausforderung darstellen.



