Atlético Madrid hat die Bemühungen des FC Barcelona um Julián Álvarez entschieden zurückgewiesen und erklärt, dass kein Angebot ausreichen wird, um seinen Transfer zu sichern, wie ein Statement gegenüber AS verlauten ließ. Dies folgt auf Álvarez' öffentliche Äußerung seines Wunsches, den Verein zu verlassen und sich dem Rivalen anzuschließen.
Der argentinische Nationalspieler überraschte Atlético am Montag, indem er bekannt gab, einen Transfer beantragt zu haben, um seinen Wunsch zu erfüllen, für Barcelona zu spielen. Barcelona hat sein Interesse an dem 26-Jährigen bestätigt, was eine starke Reaktion von Atlético hervorrief, das zuvor seine Versuche, ihn zu verpflichten, in den sozialen Medien verspottete.
Atlético antwortete, dass Barcelona Álvarez' Ablöseklausel von 500 Millionen Euro erfüllen müsse, um überhaupt eine Chance zu haben, seine Dienste zu sichern. Der Verein warf Barcelona unlauterem Verhalten vor und kündigte an, eine formelle Beschwerde bei der FIFA bezüglich ihres Vorgehens einzureichen. „Jeder weiß, dass sie ein unehrlicher Verein sind. Aber sie sind auf einen Verein gestoßen, der sie nicht damit durchkommen lässt“, erklärte der Verein.
Trotz Álvarez' öffentlichem Wunsch, zu Barcelona zu wechseln, ist Atlético Berichten zufolge nun offen für Angebote aus der Premier League, insbesondere von Arsenal. Das spanische Medium COPE berichtet, dass Atlético Álvarez lieber an Arsenal verkaufen würde, in einem Deal, der Viktor Gyokeres plus eine zusätzliche Gebühr zwischen 40 und 60 Millionen Euro beinhaltet. FootballTransfers versteht jedoch, dass Arsenal keine Gespräche über einen solchen Tauschdeal geführt hat und zufrieden ist, Gyokeres zu behalten.
Álvarez spielte zuvor in der Premier League für Manchester City, soll aber nicht bestrebt sein, dorthin zurückzukehren. Ein früheres Interesse von Real Madrid sah ein Angebot von 150 Millionen Euro Anfang dieses Monats schnell abgelehnt, was Atléticos Position in den Verhandlungen weiter stärkte. Álvarez hat noch vier Jahre Vertrag, was Atlético wenig Druck zum Verkauf gibt, insbesondere nach einer ähnlichen Situation mit Antoine Griezmann im Jahr 2019. Die Situation deutet darauf hin, dass diese Transfer-Saga während des gesamten Sommerfensters andauern wird.



