Arsenal hat Kontakt zum Innenverteidiger von Real Sociedad, Jon Martin, aufgenommen, um einen möglichen Transfer zu sondieren, aber der 20-Jährige hat laut spanischen Medienberichten einen neuen langfristigen Vertrag bei seinem aktuellen Verein unterschrieben.
Die Gunners hatten nach einer Rückenverletzung von William Saliba während der Weltmeisterschaft Optionen für die Position des Innenverteidigers geprüft, eine Verletzung, die den französischen Nationalspieler voraussichtlich mehrere Monate außer Gefecht setzen wird. Obwohl Arsenal über andere fähige Verteidiger wie Cristhian Mosquera verfügt, wurden potenzielle Verstärkungen geprüft, wobei John Stones, Jacobo Ramon und Ezri Konsa ebenfalls angeblich in Betracht gezogen wurden.
Martin entwickelte sich zu einem potenziellen Ziel aufgrund seiner baskischen Herkunft, die mit der wachsenden Präsenz von Spielern und Mitarbeitern aus der Region bei Arsenal übereinstimmt. Manager Mikel Arteta und Mikel Merino stammen ebenfalls aus dem Baskenland, was eine mögliche kulturelle Passung schaffen würde. Martin hat sich jedoch der Real Sociedad verpflichtet und einen Vertrag bis 2032 unterzeichnet.
Mundo Deportivo berichtete, dass der neue Vertrag speziell darauf ausgelegt sei, das Interesse mehrerer hochkarätiger Vereine, darunter Arsenal und Real Madrid, abzuwehren, wobei auch der FC Barcelona die Situation beobachtete. Trotz “verlockender” Angebote konzentriert sich Martin darauf, seine Entwicklung in seinem Jugendverein in San Sebastián fortzusetzen.
Der neue Vertrag beinhaltet eine Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro, eine Summe, die für Vereine wie Arsenal erschwinglich ist. Arsenal hatte zuvor Martin Zubimendi von Real Sociedad für eine ähnliche Ablösesumme verpflichtet, allerdings mit angepassten Zahlungsbedingungen. Das Datenanalyseunternehmen SciSports deutet darauf hin, dass Martin ein erhebliches Potenzial besitzt, derzeit aber nicht das Niveau hat, um sofort zu einem Team wie Arsenal beizutragen. Seine Entscheidung, bei Real Sociedad zu bleiben, ist wahrscheinlich strategisch, um ein kontinuierliches Wachstum in einem vertrauten Umfeld zu gewährleisten.
Diese Entwicklung führt dazu, dass Arsenal weiterhin nach einer geeigneten Backup-Option für Saliba sucht, wobei mehrere andere Ziele noch bewertet werden.



