Arsenal hat sein Interesse an Roma-Mittelfeldspieler Manu Koné verstärkt und soll laut Berichten aus Italien eine Einigung mit dem Spieler und seinen Vertretern erzielt haben. Dieser Schritt erfolgt, da Roma mögliche Abgänge in Erwägung zieht, um die Anforderungen der Financial Fairplay-Bestimmungen zu erfüllen und Transfereinnahmen zu generieren.
Koné, der kürzlich für Frankreich bei der Copa América spielte, hat die Aufmerksamkeit mehrerer Vereine auf sich gezogen, darunter Atlético Madrid, soll aber einem Wechsel in die Premier League bevorzugen. Der 23-Jährige kam 2023 zu Roma und hat sich schnell zu einem wichtigen Bestandteil im Mittelfeld von Daniele De Rossi entwickelt. Seine Leistungen haben seinen Marktwert gesteigert und ihn zu einer wertvollen Ressource für den italienischen Verein gemacht.
Roma fordert eine Ablösesumme von 50 Millionen Euro für Koné, was einen erheblichen Gewinn darstellen würde, da sein Buchwert in der Bilanz des Vereins bei etwa 12 Millionen Euro liegt. Dieser potenzielle Gewinn von 38 Millionen Euro ist entscheidend für Roma, um die Vergleichsvereinbarung mit der UEFA einzuhalten und Einschränkungen bei zukünftigen Transferaktivitäten zu vermeiden. Der Verein muss die Verkäufe von Spielern bis zum 30. Juni abschließen, um diese Anforderungen zu erfüllen.
Roma-Trainer Daniele De Rossi würde Koné lieber behalten, da er seine Bedeutung für das Team anerkennt, räumt aber die Notwendigkeit von Spielerverkäufen ein, um andere Transfers zu ermöglichen. Der Verein prüft auch die Möglichkeit, Stürmer Fabrizio Soulé zu verkaufen, um Gelder zu generieren, aber das Interesse von Borussia Dortmund und Aston Villa hat sich bisher auf erste Anfragen beschränkt. Sollte in der nächsten Woche kein konkretes Angebot für Soulé eintreffen, wird die Wahrscheinlichkeit von Konés Abgang steigen.
Roma prüft auch potenzielle Ersatzspieler im Mittelfeld, wobei Ismael Koné von Sassuolo und Danilo von Botafogo zu den diskutierten Namen gehören. Der mögliche Verkauf von Koné könnte einen Dominoeffekt von Zu- und Abgängen auslösen, während sich Roma auf die Rückkehr in die Champions League und das Jubiläumsjahr des Vereins vorbereitet.




