Laut Transfer-Experte Fabrizio Romano wird Arsenal den Stürmer Viktor Gyokeres nicht in einen möglichen Deal zur Verpflichtung von Julián Álvarez von Atlético Madrid einbeziehen. Berichten zufolge waren die Gunners bereit, 85 Millionen Pfund plus Gyokeres anzubieten, um Atlético zum Verkauf von Álvarez zu bewegen, aber Romano erklärte auf seinem YouTube-Kanal, dass es derzeit „nichts Konkretes“ für einen Wechsel des Schweden in die spanische Hauptstadt gebe.
Arsenal ist weiterhin an Álvarez interessiert, insbesondere wenn sein bevorzugter Wechsel zum FC Barcelona scheitert, wird aber Gyokeres nicht als Tauschobjekt in den Verhandlungen einsetzen. Atlético Madrid soll ungern Álvarez an den FC Barcelona, einen nationalen Rivalen, verkaufen, was Arsenal eine potenzielle Chance eröffnet.
Arsenal priorisiert es, sowohl Álvarez als auch Gyokeres im Kader zu halten, wobei Mikel Arteta Berichten zufolge den Verkauf von Gabriel Martinelli oder Gabriel Jesus bevorzugt, um Platz in der Offensive zu schaffen. Der Verein hat angeblich fortgeschrittene Gespräche mit Newcastle United geführt, um Bruno Guimaraes zu verpflichten, wobei die persönlichen Bedingungen bereits vereinbart sind, und jagt auch Vinicius Jr. von Real Madrid.
Gyokeres kam im vergangenen Jahr zu Arsenal und hat sich als Schlüsselspieler etabliert, der in 34 Premier League-Spielen 12 Tore erzielte. Álvarez hatte seit seinem Wechsel von River Plate Schwierigkeiten, bei Atlético Madrid regelmäßige Spielzeit zu bekommen, und hat öffentlich seinen Wunsch geäußert, zum FC Barcelona zu wechseln. Der argentinische Stürmer erzielte in 41 Spielen für Atlético 18 Tore, fand sich aber oft hinter Antoine Griezmann und Álvaro Morata in der Hackordnung wieder.
Die Situation bleibt fließend, und Arsenal wird wahrscheinlich abwarten, ob der FC Barcelona eine Einigung mit Atlético erzielen kann, bevor ein formelles Angebot für Álvarez abgegeben wird. Die Verfolgung mehrerer hochkarätiger Ziele durch die Gunners deutet auf ein ambitioniertes Sommermercato hin, während sie versuchen, um den Premier League-Titel mitzuspielen.




