Der Mittelfeldspieler von Juventus, Arthur Melo, steht erneut vor der Möglichkeit, den Verein zu verlassen, was seine sechste Saisonvorbereitung zu einem potenziellen Abschied macht, wie aus Berichten in Italien hervorgeht. Der brasilianische Nationalspieler kam 2020 im Rahmen eines Tauschgeschäfts mit Miralem Pjanic nach Turin, hatte aber Schwierigkeiten, sich als Stammspieler zu etablieren.
Arthur unterschrieb unter dem früheren Sportdirektor Fabio Paratici einen lukrativen Vertrag, der später von Cristiano Giuntoli angepasst wurde, um die Abschreibungskosten zu senken. Trotzdem liegt sein aktuelles Gehalt von 5 Millionen Euro netto pro Saison unter den fünf bestbezahlten Spielern des Vereins, was ihn zu einem Spieler macht, den Juventus gerne abgeben möchte. Trainer Luciano Spalletti und die Vereinsführung betrachten ihn als überflüssig, aber die Suche nach einer geeigneten Destination hat sich als schwierig erwiesen.
Während seiner Zeit in Turin arbeitete Arthur unter einer Reihe von Trainern, darunter Massimiliano Allegri, Thiago Motta, Igor Tudor und nun Spalletti. Seine ursprüngliche Verpflichtung sollte unter Maurizio Sarri für taktische Flexibilität sorgen, aber eine anschließende Verletzung in der Saison 2020-21 unter Andrea Pirlo störte seinen Fortschritt. Allegri bevorzugte bei seiner Rückkehr andere Mittelfeldprofile und schränkte Arthurs Möglichkeiten weiter ein.
Juventus versucht seit einiger Zeit, Arthur loszuwerden, wobei der Spieler oft getrennt vom restlichen Kader trainiert. Jüngste Berichte deuten auf Interesse des türkischen Vereins Besiktas hin, der von Vincenzo Italiano trainiert wird, der Arthur zuvor bei Fiorentina trainiert hat. Eine Rückkehr nach Brasilien, insbesondere zu Gremio, wo er eine positive Leihe hatte, ist ebenfalls eine Möglichkeit. Sein Agent, Federico Pastorello, hat mit der Juventus-Führung auf dem Trainingsgelände des Vereins Gespräche geführt, und eine Vertragsauflösung ist nicht ausgeschlossen. Der Verein prüft alle Möglichkeiten, um die Gehaltskosten zu senken und den Kader unter seiner derzeitigen Führung neu zu gestalten.




