Der Stürmer von Hoffenheim, Fisnik Asllani, hat den Vereinen mitgeteilt, dass er diesen Sommer lieber zu Barcelona oder RB Leipzig wechseln würde, wie ein Bericht von Diario Sport enthüllt, und beendet damit potenziell jeden Transfer zum Borussia Dortmund trotz deren Interesse.
Barcelona erwägt Asllani als mögliche Backup-Option, falls die Verpflichtung von Julián Álvarez scheitert. Der katalanische Verein wird nach Abschluss der Weltmeisterschaft einen letzten Versuch unternehmen, Álvarez zu verpflichten, aber Atlético Madrid ist nicht bereit, über günstige Konditionen für seinen Verkauf zu verhandeln, was Barcelona dazu veranlasst, Alternativen zu prüfen.
Nach dem Abgang von Robert Lewandowski erkennt Barcelona die Notwendigkeit an, vor Beginn der neuen Saison einen etablierten Stürmer zu verpflichten. Asllani, der derzeit bis 2029 mit Hoffenheim unter Vertrag steht, stellt aufgrund einer gemeldeten Ausstiegsklausel von rund 30 Millionen Euro eine realistische Option dar. Diese Ablösesumme ist deutlich geringer als die wahrscheinlichen Kosten für einen Transfer von Álvarez, und Barcelona hat diesen Sommer Bereitschaft gezeigt, gleichzeitig mehrere Transferziele zu verfolgen.
Hoffenheim hat öffentlich bestätigt, dass Gespräche mit deutschen und internationalen Vereinen über die Zukunft von Asllani geführt werden. Obwohl der Verein den Vorteil eines langfristigen Vertrags mit dem Spieler hat, lädt die Ausstiegsklausel von 30 Millionen Euro effektiv Angebote zu diesem Preis ein.
Das Interesse von RB Leipzig an Asllani ist strategisch wichtig, da er Barcelonas Alternative darstellt, falls der Álvarez-Deal platzt. Ein Wechsel zu Leipzig würde Asllani eine weitere tragfähige Option bieten, falls Barcelona seine Dienste nicht sichern kann. Für Barcelona stellt die Aufrechterhaltung des Interesses an Asllani einen kontinuierlichen Weg zur Verstärkung ihrer Offensive sicher, selbst wenn ihr Hauptziel unerreichbar bleibt.
Asllanis Entscheidung, einen Transfer zu Dortmund auszuschließen, vereinfacht die Situation, aber der endgültige Ausgang hängt von Barcelonas Fähigkeit ab, Álvarez zu verpflichten. Atlético Madrid hat keine Verkaufsbereitschaft signalisiert, und Barcelona ist bereit, einen Plan B zu verfolgen, falls keine Einigung erzielt werden kann. Sollte die Verfolgung von Álvarez nach dem WM-Finale erfolglos bleiben, muss Barcelona entscheiden, ob es Asllanis Ausstiegsklausel aktiviert, bevor diese ausläuft.
Barcelonas proaktiver Ansatz bei der Kaderplanung in diesem Sommer zeigt das Engagement des Vereins, die Mannschaft zu verstärken, aber ein neuer Stürmer hat weiterhin höchste Priorität. Die endgültige Entscheidung liegt bei der sportlichen Leitung von Barcelona.




