Aston Villa soll ihr Interesse an der Verpflichtung von Kerim Alajbegovic, dem 18-jährigen bosnischen Stürmer, der bei der Weltmeisterschaft kürzlich beeindruckt hat, verstärkt haben, obwohl sie mit mehreren anderen Vereinen konkurrieren muss. Das Transferteam von Villa evaluiert potenzielle Verstärkungen für den Kader von Unai Emery, während sie sich auf die Rückkehr in die Champions League-Wettbewerbe in der Saison 2026/27 vorbereiten, wobei Offensivverstärkungen als oberste Priorität identifiziert wurden.
Alajbegovic soll derzeit am 1. Juli zum Bayer Leverkusen zurückkehren, nachdem die Rückkaufklausel von Red Bull Salzburg in Höhe von 8 Millionen Euro (6,9 Millionen Pfund / 9,2 Millionen Dollar) aktiviert wurde. Während einer erfolgreichen Saison mit Salzburg erzielte der vielseitige Angreifer in allen Wettbewerben 13 Tore und lieferte vier Vorlagen. Sein Marktwert ist seither auf zwischen 25 und 30 Millionen Euro (25,9 Millionen Pfund / 34,6 Millionen Dollar) gestiegen, eine Summe, die durch seine Leistung für Bosnien und Herzegowina bei der Weltmeisterschaft, wo er ein bemerkenswertes Tor gegen Katar erzielte, potenziell erhöht werden könnte.
Laut Corriere della Sera verfolgt Aston Villa aktiv einen Deal für Alajbegovic, steht aber im Wettbewerb mit Atalanta aus der Serie A. Atalanta sieht Alajbegovic unter dem neuen Sportdirektor Cristiano Guintoli als zentrale Figur in ihren zukünftigen Plänen. Auch Newcastle United wurde als mögliche Destination genannt, obwohl ein Wechsel zu Villa derzeit wahrscheinlicher erscheint.
TEAMtalk-Quellen berichteten am 11. Juni, dass auch Sunderland den Spieler beobachtete, nachdem sie sich ihre eigene Qualifikation für den europäischen Wettbewerb gesichert hatten. Obwohl Alajbegovic einen langfristigen Vertrag bei Leverkusen hat, ist der Bundesligist Berichten zufolge offen für Angebote, sollten diese angemessen sein. Der Spieler selbst soll bestrebt sein, bei Leverkusen einen Eindruck zu hinterlassen, könnte aber von der richtigen Gelegenheit überzeugt werden. Seine anhaltend starken Leistungen bei der Weltmeisterschaft, sollte Bosnien die K.o.-Runde erreichen, dürften den Wettbewerb um seine Unterschrift weiter verschärfen und möglicherweise zu einem Bieterkrieg führen.




