Aston Villa hat die Verpflichtung von Johan Manzambi vom SC Freiburg abgeschlossen, gab der Premier League-Klub am Freitagabend bekannt. Der 20-jährige Schweizer Nationalspieler wechselt für eine Ablösesumme von 70 Millionen Euro, einen neuen Vereinsrekord für Freiburg, fest zum Verein.
Manzambis Wechsel nach Villa Park erfolgt nach einem Durchbruchsjahr sowohl für Verein als auch für Nationalmannschaft. Er war eine zentrale Figur im Lauf des SC Freiburg bis ins Finale der UEFA Europa League, wo sie letztendlich gegen Aston Villa selbst unterlagen. Nach der Saison wurde Manzambi zum Jungspieler der Saison der Europa League gewählt, was seinen Ruf als eines der vielversprechendsten jungen Talente Europas weiter festigte.
Er repräsentierte kürzlich die Schweiz bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 und hinterließ mit drei Toren und zwei Vorlagen in vier Einsätzen einen bedeutenden Eindruck. Seine Leistungen auf der Weltbühne machten es Berichten zufolge für Freiburg unmöglich, seine Dienste für eine weitere Saison zu halten, obwohl sie dies gewünscht hätten.
Jochen Saier, Sportdirektor des SC Freiburg, räumte die Schwierigkeit ein, Manzambi zu halten, und erklärte, dass „der gemeinsame Weg von der U19 bis ins Europa League-Finale sowohl für Johan als auch für uns etwas Besonderes war“. Saier fügte hinzu, dass nach „wirklich intensiven Gesprächen und Verhandlungen“ mit Aston Villa eine für beide Seiten vorteilhafte Lösung gefunden wurde. Die 70 Millionen Euro übertreffen die bisherigen Vereinsrekordablösen, die für Kevin Schade und Merlin Röhl gezahlt wurden, die Freiburg jeweils 25 Millionen Euro kosteten.
Aston Villa-Trainer Unai Emery hofft, dass sich Manzambi nahtlos in sein Mittelfeld integrieren und zusätzliche Kreativität und Offensivkraft einbringen kann. Der Transfer demonstriert Villas Ambitionen, weiterhin auf höchstem Niveau sowohl national als auch international zu konkurrieren und stärkt den Kader für die neue Saison.



