Atlético Madrid befindet sich laut Mundo Deportivo in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Bayer Leverkusen über die Ablöse des Linksverteidigers Alejandro Grimaldo. Der spanische Verein soll dem Spieler einen Vertrag bis 2029 angeboten haben, mit einer zusätzlichen Option für ein weiteres Jahr.
Grimaldo hat den Wunsch geäußert, nach Spanien zurückzukehren, was Atlético zu einem attraktiven Ziel macht. Der mögliche Wechsel kommt nach dem Wechsel von Marc Cucurella zu Real Madrid, wodurch ein klarer Bedarf an Verstärkung auf der linken Verteidigerposition für die Mannschaft von Diego Simeone entsteht. Atlético ist aktiv bestrebt, diese Position während des aktuellen Transferfensters zu verstärken.
Bayer Leverkusen soll offen für den Verkauf von Grimaldo sein, dessen Vertrag im BayArena 2027 ausläuft. Dieser Sommer stellt die letzte Gelegenheit für Leverkusen dar, eine bedeutende Ablösesumme für den 28-Jährigen zu erzielen, der 2023 ablösefrei von Benfica kam. Es wird angenommen, dass Leverkusen mindestens 10 Millionen Euro für seinen Vizekapitän fordert.
Seit seinem Wechsel zu Leverkusen hat sich Grimaldo als Schlüsselspieler etabliert und leistet sowohl defensiv als auch bei Standardsituationen einen bedeutenden Beitrag. Er war ein fester Bestandteil in den Startelfen von Xabi Alonso und spielte eine entscheidende Rolle beim jüngsten Gewinn der Bundesliga. Vor seinem Wechsel nach Deutschland verbrachte Grimaldo sechs Jahre bei Benfica, wo er mehrere Meistertitel gewann und Champions-League-Erfahrung sammelte.
Die mögliche Ankunft von Grimaldo würde Atlético einen erfahrenen und bewährten Linksverteidiger verschaffen, der sowohl defensiv als auch offensiv zum Erfolg beitragen kann. Der Transfer würde den Kader von Atlético weiter verstärken, während sie sich auf die Herausforderung um nationale und europäische Titel in der nächsten Saison vorbereiten.



