Atlético Madrid ist nicht bereit, Nico González ziehen zu lassen, wobei Trainer Diego Simeone seine Beibehaltung ausdrücklich gefordert hat, trotz der jüngsten Niederlage im Champions-League-Finale gegen Arsenal, wie aus Berichten von TuttoSport hervorgeht. Der spanische Verein hatte González im vergangenen Sommer zunächst von Juventus verpflichtet und ihn während der gesamten Saison intensiv eingesetzt, wobei er seine Taktik sogar an seine Stärken anpasste, nachdem weitere Spieler hinzugekommen waren.
Juventus wird die zuvor vereinbarten 32 Millionen Euro für González' dauerhaften Transfer nicht erhalten, da sie von Atléticos Vorstand darüber informiert wurde. Atlético ist jedoch offen für Verhandlungen über eine geringere Ablösesumme, möglicherweise rund 20 Millionen Euro, die den Buchwert von González zum 1. Juli von etwas über 20 Millionen Euro widerspiegelt. Die Madrilenen hoffen auch, einen Spieler in den Deal einzubeziehen, um die Transaktion weiter zu erleichtern.
Ein Name, der in den Diskussionen aufgetaucht ist, ist Johnny Cardoso, der amerikanische Mittelfeldspieler mit italienischer Staatsbürgerschaft. Juventus hatte bereits Interesse an Cardoso gezeigt, bevor er vor einem Jahr für 24 Millionen Euro zu Betis wechselte. Sein Wert hat sich nicht geändert, und Atlético ist bereit, Angebote für den Spieler zu prüfen, da es einen Mittelfeldspieler sucht, der das Tempo diktieren und das Spiel aufbauen kann. Sie stellen sich einen möglichen Tausch mit Juventus vor, obwohl der italienische Verein möglicherweise der Ansicht ist, dass ein geringfügiger Wertunterschied ihnen zugute kommt.
Juventus evaluiert auch andere Mittelfeldoptionen mit etablierteren Profilen, um Manuel Locatelli und Aurélien Thuram zu ergänzen. Trotz der Prüfung anderer Ziele wird Cardosos Situation bewertet. Gleichzeitig hat Juventus eine Erkundigungsanfrage bezüglich Nicolò Pisilli, dem Flügelspieler von Roma, gestellt. Trainer Luciano Spalletti war beeindruckt von Pisillis Entwicklung, insbesondere von seinen jüngsten Leistungen unter Gian Piero Gasperini bei Atalanta. Roma ist jedoch derzeit nicht bereit, Pisilli zu verkaufen, da sie ihn als wichtigen Bestandteil ihrer Zukunft und als Produkt ihrer Jugendakademie betrachtet, trotz potenzieller Angebote.



