Atlético Madrid sieht sich in seiner Verfolgung des Linksverteidigers von Bayer Leverkusen, Alejandro Grimaldo, mit einer möglichen Sackgasse konfrontiert, da der deutsche Verein eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro fordert, wie Kicker berichtet. Der 28-jährige Spanier hat sich bereits mit den Madrilenen über persönliche Bedingungen geeinigt, aber es besteht eine erhebliche Lücke zwischen den Bewertungen der beiden Vereine.
Atlético ist Berichten zufolge bereit, zwischen 10 und 12 Millionen Euro für Grimaldo zu bieten, eine Summe, die Kicker als deutlich niedriger als Leverkusens Preisvorstellung angibt. Die Werkself hält an ihren 30 Millionen Euro fest und scheint nicht bereit zu sein, substanziell nachzugeben. Diese Haltung deutet darauf hin, dass Leverkusen von Grimaldos Wert überzeugt ist und möglicherweise offen dafür ist, seine Dienste beizubehalten, wenn seine finanziellen Forderungen nicht erfüllt werden.
Grimaldo kam 2021 von Benfica zu Leverkusen, wo er sich über fünf Saisons als konstanter Leistungsträger etabliert hatte. Er wurde schnell zu einem Schlüsselspieler für Xabi Alonsos Mannschaft und trug in der vergangenen Saison maßgeblich zum Gewinn des Bundesliga-Titels mit seiner Offensivkraft und Defensivstabilität bei. Er bestritt in der vergangenen Bundesliga-Saison 35 Spiele, lieferte acht Assists und festigte seine Position als einer der besten Linksverteidiger der Liga.
Atléticos Interesse an Grimaldo rührt von der Notwendigkeit her, die linke Seite seiner Abwehr zu verstärken, nachdem sie die La Liga auf dem vierten Platz beendet hatten. Der Verein befindet sich unter Diego Simeone in einem Übergang und Grimaldos Erfahrung und Offensivqualitäten würden eine wertvolle Ergänzung für den Kader darstellen. Leverkusens unnachgiebige Haltung könnte Atlético jedoch dazu zwingen, alternative Optionen zu prüfen oder das Risiko einzugehen, sein Hauptziel zu verpassen.
Kicker berichtet, dass Leverkusen bereit ist, Grimaldo auch dann zu behalten, wenn keine Einigung mit Atlético erzielt werden kann, und riskiert möglicherweise, ihn im Sommer ablösefrei zu verlieren, wenn sein Vertrag ausläuft. Dies unterstreicht das Vertrauen des Vereins in den anhaltenden Beitrag des Spielers und seine Weigerung, auf dem Transfermarkt unter Wert verkauft zu werden. Die Situation ist weiterhin angespannt und in den kommenden Wochen werden weitere Verhandlungen erwartet, aber ein Kompromiss ist erforderlich, damit der Transfer zustande kommt. Dieser Deal könnte Atléticos Abwehr deutlich verstärken, während Leverkusen einen Ersatz für einen Schlüsselspieler in seinem Meisterteam finden müsste.




