Atlético Madrid und Sporting CP befinden sich in fortgeschrittenen Verhandlungen über einen Transfer des dänischen Mittelfeldspielers Morten Hjulmand, wie Transfer-Reporter Matteo Moretto berichtet.
Der 25-Jährige ist während des gesamten Sommer-Transferfensters ein Schlüsselziel für Atlético gewesen, wobei erste Kontakte zwischen den Vereinen bereits Anfang Juli aufgenommen wurden. Hjulmand wechselte 2023 von Lecce zu Sporting und etablierte sich schnell als wichtiger Spieler, der sogar die Kapitänsbinde erhielt.
Berichten zufolge sind die persönlichen Bedingungen zwischen Atlético und Hjulmand bereits vereinbart, wobei sein Agent, Ivan Marko Benes, sich bereits mit dem Sportdirektor von Atlético, Mateu Alemany, getroffen hat. Das Hauptproblem bei der Vollendung des Transfers ist die Ablösesumme, wobei Sporting mindestens 40 Millionen Euro feste Gebühren plus Boni fordert und auf Hjulmands Vertrag verweist, der bis 2028 läuft.
Atlético strebt einen Deal in Höhe von etwa 45 Millionen Euro inklusive Add-ons an und ist dafür bekannt, Verträge mit leistungsbezogenen Anreizen zu strukturieren. Der Verein hat nicht die Absicht, die 80 Millionen Euro Ablösesumme von Hjulmand zu erfüllen, sondern bevorzugt es, eine überschaubarere Gebühr auszuhandeln. Der Knackpunkt bleibt, ob Sporting akzeptiert, dass ein erheblicher Teil der Gebühr an Bedingungen geknüpft ist.
Sporting ist bestrebt, die Situation vor Beginn des Vorbereitungscamps am 11. Juli zu klären, da die Unsicherheit über die Zukunft seines Kapitäns die Vorbereitungen stört. Atlético versucht aktiv, sein Mittelfeld in diesem Sommer zu verstärken, und Hjulmands Alter und seine Fähigkeiten stimmen mit Diego Simeones langfristiger Vision für das Team überein.
Es wird erwartet, dass Atlético in den kommenden Tagen ein überarbeitetes Angebot vorlegt und möglicherweise die Kompromissbereitschaft von Sporting hinsichtlich der Gebührenstruktur testen wird. Wenn sich die finanzielle Lücke verringert, könnte der Transfer schnell abgeschlossen werden, da die persönlichen Bedingungen bereits feststehen und beide Vereine offenbar bestrebt sind, den Deal abzuschließen.




