Der SC Freiburg hat bestätigt, dass Noah Atubolu nach der Verpflichtung von Mio Backhaus transferierbar ist. Die Entscheidung folgt auf erfolglose Vertragsverlängerungsgespräche mit dem 21-jährigen Torhüter, der das Interesse mehrerer europäischer Ligen geweckt hat. Der Sportdirektor des SC Freiburg, Jochen Saier, lobte Atubolus Entwicklung und äußerte sein Vertrauen, dass er einen neuen Verein finden wird.
Der SC Freiburg hat Torhüter Noah Atubolu die Erlaubnis erteilt, den Verein in diesem Sommer zu verlassen, nachdem Mio Backhaus vom SV Werder Bremen verpflichtet wurde, bestätigte Sportdirektor Jochen Saier. Der Schritt erfolgt nach monatelangen Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung für Atubolu, deren aktueller Vertrag bis 2027 läuft, die letztendlich erfolglos blieben. Saier verriet Kicker, dass Freiburg „intensive Bemühungen“ unternommen habe, den 21-Jährigen zu halten, ihn aber nach dem Europa-League-Finale darüber informiert habe, dass ein Transfer wahrscheinlich sei.
Atubolu durchlief die Jugendakademie des SC Freiburg und etablierte sich in den letzten drei Saisons als Stammtorhüter des Vereins, wobei er für seine Entwicklung und Reife gelobt wurde. Seine Leistungen haben das Interesse von Vereinen in der Premier League, der Serie A und der Bundesliga geweckt, was auf einen wettbewerbsorientierten Markt für seine Dienste hindeutet. Saier räumte die gute Beziehung des Vereins zum Spieler ein und hob seine lokalen Wurzeln hervor und beschrieb seinen Aufstieg als eine „wunderbare gemeinsame Erfolgsgeschichte“.
Backhaus, der kommende Ersatz, kommt von Werder Bremen, um die Chance zu erhalten, sich als regelmäßiger Stammspieler zu etablieren. Der Transfer deutet darauf hin, dass sich Freiburg auf ein Leben ohne Atubolu vorbereitet und bestrebt ist, ein hohes Niveau an Torwartqualität im Kader zu halten. Obwohl keine Ablösesumme bekannt gegeben wurde, wird Freiburg wahrscheinlich eine beträchtliche Summe für einen Spieler fordern, der zu einem wichtigen Vermögenswert geworden ist.
Saier äußerte seine Zuversicht, dass Atubolu einen geeigneten Verein finden wird, um seine Entwicklung fortzusetzen, und betonte die Bedeutung des zukünftigen Glücks des Spielers. Der Transfer ermöglicht es Atubolu, sich in einem neuen Umfeld zu beweisen, während Freiburg finanziell von seinem Abgang profitieren und mit Backhaus einen fertigen Ersatzmann haben wird. Dieser Schritt unterstreicht das Engagement des SC Freiburg sowohl für die Förderung junger Talente als auch für die Aufrechterhaltung eines finanziell nachhaltigen Modells.




