Der US-amerikanische Stürmer Folarin Balogun wird trotz einer Roten Karte im vorherigen Spiel gegen Bosnien-Herzegowina für das Achtelfinalspiel seiner Nation gegen Belgien zur Verfügung stehen. Laut Berichten des FIFA-Disziplinarkomitees wurde Balogun für ein Spiel gesperrt, diese Sperre wurde jedoch für ein Jahr auf Bewährung ausgesetzt.
Die Entscheidung, die als überraschend beschrieben wird, basiert auf Artikel 27 der FIFA-Disziplinarordnung, der es dem Komitee ermöglicht, Sperren in eine Bewährungszeit umzuwandeln. Die von der FIFA veröffentlichte Erklärung lautet: „In Übereinstimmung mit Artikel 27 der FIFA-Disziplinarordnung wird die automatische Sperre des US-amerikanischen Spielers Folarin Balogun für eine Bewährungszeit von einem Jahr ausgesetzt.“
Diese Nachricht ist ein bedeutender Aufschwung für den US-Nationaltrainer Mauricio Pochettino, der seine Frustration über die ursprüngliche Sperre zum Ausdruck gebracht hatte. Das Urteil wirft Fragen nach der Konsistenz der Disziplinarmaßnahmen während des Turniers auf, wobei einige Beobachter vorschlagen, dass auch andere Spieler die gleiche Nachsicht erhalten sollten.
Balogun, 22 Jahre alt, wechselte im Sommer 2023 für eine Ablösesumme von 40 Millionen Euro vom Arsenal zum AS Monaco. Er hat sich schnell zu einem wichtigen Spieler für den Verein der Ligue 1 entwickelt und seine Torgefährlichkeit und seine körperliche Präsenz unter Beweis gestellt. Vor seinem Wechsel zum AS Monaco sammelte der amerikanische Stürmer wertvolle Erfahrungen im europäischen Fußball durch Leihen an Stade Reims und Middlesbrough. Er vertrat die Vereinigten Staaten auf verschiedenen Jugendebenen, bevor er 2023 seinen ersten Einsatz in der A-Nationalmannschaft absolvierte.
Die ausgesetzte Sperre ermöglicht es den Vereinigten Staaten, gegen Belgien mit der bestmöglichen Aufstellung anzutreten. Dies ist ein entscheidendes Spiel für die Amerikaner, da sie im Turnier weiterkommen wollen. Die Entscheidung der FIFA wird voraussichtlich während des restlichen Wettbewerbs ein Gesprächsthema sein, insbesondere wenn ähnliche Vorfälle auftreten und unterschiedlich behandelt werden.




