Der algerische Nationalspieler Ibrahim Maza weckt nach einer herausragenden Leistung bei der Weltmeisterschaft das Interesse von Barcelona und Arsenal, wie italienische Medien berichten. Der 20-jährige offensive Mittelfeldspieler, derzeit beim Bayer Leverkusen unter Vertrag, wurde im jüngsten Sieg Algeriens gegen Jordanien zum Spieler des Spiels gewählt und inszenierte eine beeindruckende Aufholjagd, die ihm von algerischen Fans den Spitznamen “Mazadona” einbrachte.
Maza, geboren in Berlin bei einem algerischen Vater und einer vietnamesischen Mutter, entschied sich, Algerien zu vertreten, obwohl er auch für Deutschland und Vietnam spielberechtigt war. Er begann seine Jugendkarriere in Deutschland und arbeitete sich bis zur U20-Ebene hoch, bevor er sich vor zwei Jahren für die algerische Nationalmannschaft entschied. Sein erstes Länderspiel für Algerien bestritt er im Oktober 2024 in einem Qualifikationsspiel für den Afrika-Cup gegen Togo.
Derzeit beim Bayer Leverkusen, kam Maza im vergangenen Sommer für eine Ablösesumme von 12 Millionen Euro zum Verein und unterschrieb einen Vertrag bis 2030 mit einem Jahresgehalt von 1,32 Millionen Euro. Er gab seither sein Debüt in der Champions League unter Trainer Kasper Hjulmand. Vor Leverkusen durchlief Maza die Jugendakademie von Hertha Berlin und gab im April 2023 im Alter von 17 Jahren sein Bundesliga-Debüt gegen Bayern München.
Leverkusen hat kürzlich Carles Martínez Novell als neuen Cheftrainer ernannt, aber es besteht die Möglichkeit, dass Maza nicht unter ihm spielen wird. Sowohl Barcelona als auch Arsenal sollen an einer Verpflichtung des Spielers interessiert sein, und der Sportdirektor von Leverkusen, Simon Rolfes, hat angegeben, dass Maza nicht unter 45 Millionen Euro bewertet wird. Der potenzielle Verkauf könnte Maza nach einem vielversprechenden Karrierestart zu einem Top-Europäischen Verein führen.




