Dem FC Barcelona ist es laut The Athletic gelungen, sich mit Newcastle United auf die Verpflichtung von Stürmer Anthony Gordon zu einigen. Der Deal soll 80 Millionen Euro plus Boni betragen, wobei die persönlichen Bedingungen ebenfalls mit dem 25-jährigen englischen Nationalspieler vereinbart wurden. Der Transfer wurde vom neuen Trainer des FC Barcelona, Hansi Flick, und Sportdirektor Deco vorangetrieben, die beide große Bewunderer von Gordons Spielstil sind.
Barcelona sieht Gordon als einen Spieler, der die derzeit von Leihspieler Marcus Rashford besetzte Rolle ausfüllen kann – einen Flügelspieler, der Tempo, Direktheit und ein hochintensives Pressing mitbringt. Rashford wird derzeit von Manchester United ausgeliehen, mit einer Kaufoption von 30 Millionen Euro, die am 15. Juni ausläuft. Der Verein wird diese Klausel jedoch aufgrund des hohen Gehalts des Spielers voraussichtlich nicht ziehen.
Obwohl die Transfergebühr für Gordon höher ist als Rashfords Kaufoption, glaubt Barcelona, die Kosten durch eine niedrigere Gehaltsstruktur und eine längere Vertragslaufzeit ausgleichen zu können. Eine weitere Leihe für Rashford ist trotz der bevorstehenden Ankunft von Gordon nicht ausgeschlossen. Dies deutet darauf hin, dass Barcelona eine langfristige Lösung für die Position des Flügelspielers sucht, aber offen dafür ist, Rashfords Dienste zu überarbeiteten finanziellen Bedingungen zu behalten.
Gordon genoss eine produktive Saison bei Newcastle, erzielte in 46 Spielen in allen Wettbewerben 17 Tore und lieferte 5 Vorlagen. Er beeindruckte auch in der Champions League, wo er in 12 Spielen 10 Tore erzielte. Sowohl Gordon als auch Rashford sind derzeit in Thomas Tuchels vorläufigem Kader für die Weltmeisterschaft 2026 vertreten, was ihre internationale Klasse unterstreicht. Die Verpflichtung von Gordon stärkt die Offensivoptionen Barcelonas und bietet Flick einen vielseitigen Spieler, der in mehreren Spielphasen beitragen kann. Dieser Transfer signalisiert Barcelonas Absicht, nach einer Übergangssaison wieder auf höchstem Niveau zu konkurrieren.



