Der FC Barcelona steht kurz vor dem Abschluss eines Deals für den Flügelspieler Jesse Bisiwu vom Club Brügge, der den dritten Offensivspieler für die Mannschaft in diesem Sommer darstellt. Der katalanische Verein sah ein Eröffnungsgebot von 9 Millionen Euro abgelehnt, bereitet aber ein verbessertes Angebot vor, mit Optimismus hinsichtlich des Transfers, wie Fabrizio Romano und Berichte in spanischen Medien berichten.
Die erneute finanzielle Flexibilität Barcelonas, nach der Implementierung der 1:1-Regel, hat eine bedeutende Umstrukturierung des Kaders ermöglicht. Trotz jüngster Budgetkürzungen im Verein hat die Fähigkeit, Einnahmen ohne Einschränkungen wieder zu investieren, erhebliche Ausgaben für neue Spieler ermöglicht. Sie haben bereits die Dienste von Anthony Gordon von Newcastle United für 80 Millionen Euro gesichert und eine Vereinbarung über 29 Millionen Euro mit Borussia Dortmund für Karim Adeyemi getroffen.
Bisiwu, ein 18-jähriger Flügelspieler, soll sich bereits mit Barcelona über persönliche Bedingungen geeinigt haben. Es wird erwartet, dass er zunächst der Barça Atlètic, der zweiten Mannschaft des Vereins, beitritt, um Erfahrungen zu sammeln und sich zu entwickeln, bevor er möglicherweise um einen Platz im ersten Team kämpft. Es wird erwartet, dass der belgische Verein eine bedeutende Weiterverkaufsbeteiligung als Teil einer Vereinbarung fordert, angesichts der verbleibenden Vertragssituation von Bisiwu.
Das Interesse an Bisiwu kommt überraschend, angesichts des vorherigen starken Interesses von Barcelona an Marcus Rashford von Manchester United. Rashford verbrachte Zeit auf Leihbasis beim Verein und war an einem dauerhaften Wechsel interessiert, bot sogar an, eine Gehaltskürzung in Kauf zu nehmen, aber Barcelona scheiterte letztendlich daran, eine angemessene Ablösesumme mit United auszuhandeln und hat den Deal aufgegeben. Die Entscheidung, drei Flügelspieler – Gordon, Adeyemi und potenziell Bisiwu – zu verpflichten, ohne Rashford einzubeziehen, hat Fragen aufgeworfen.
Barcelona ist noch nicht mit der Verstärkung seiner Offensive fertig und plant, ein neues Angebot für den Stürmer von Atlético Madrid, Julián Álvarez, abzugeben. Sie prüfen auch andere Offensivoptionen, darunter Fisnik Asllani von Hoffenheim und den vereinslosen Dusan Vlahovic, wie von Sport berichtet. Der Verein hat kürzlich einen Kredit über 210 Millionen Euro erhalten, um diese ehrgeizigen Transferpläne zu finanzieren. Dieser Sommer stellt einen bedeutenden Strategiewechsel für Barcelona dar, das in den letzten Jahren durch finanzielle Schwierigkeiten eingeschränkt war.




