Barcelona intensiviert seine Suche nach alternativen Stürmeroptionen, da die Verhandlungen mit Julian Álvarez von Atlético Madrid ins Stocken geraten sind, wie TEAMtalk berichtet. Der katalanische Verein hatte zuvor Chelsea’s Joao Pedro und Eli Junior Kroupi von Bournemouth in Betracht gezogen, aber beide gelten nun als unrealistische Ziele.
Barcelona steht weiterhin in Kontakt mit Atlético Madrid bezüglich Álvarez, aber Quellen deuten darauf hin, dass in den Gesprächen kaum Fortschritte erzielt werden. Dies hat Sportdirektor Deco dazu veranlasst, die Notfallplanung zu beschleunigen, da sich der Verein auf die mögliche Abgänge von Robert Lewandowski und Ferran Torres in diesem Sommer vorbereitet, was einen neuen Mittelstürmer zu einer Schlüsselpriorität macht.
Berichten zufolge glaubt Deco, dass Joao Pedro eine ideale Ergänzung für Barcelonas Angriff gewesen wäre, und der Verein unternahm Anfang dieses Monats einen erneuten Versuch bei Chelsea. Chelsea blieb jedoch standhaft und erklärte, dass Pedro nicht zu verkaufen sei, wobei der neue Cheftrainer Xabi Alonso persönlich die Bedeutung des Spielers für seine langfristigen Pläne mitteilte. Pedro selbst soll von Alonsos Vertrauen ermutigt sein und sich dem Chelsea-Projekt verpflichtet fühlen.
Barcelona hat auch von der Verfolgung von Eli Junior Kroupi abgelassen, der auch ein Ziel von Tottenham Hotspur ist. Obwohl Barcelona den jungen Stürmer bewundert, glaubt man, dass eine Ablösesumme von fast 100 Millionen Pfund erforderlich wäre, um Bournemouth zum Verkauf zu bewegen, eine Summe, die sie angesichts des aufgeblähten englischen Marktes, der kürzlich durch den 117 Millionen Pfund schweren Deal von Chelsea für Morgan Rogers verdeutlicht wurde, nicht bereit sind zu zahlen.
Infolgedessen konzentriert sich Barcelona nun auf andere potenzielle Ziele, wobei Darwin Nunez von Liverpool und Dusan Vlahovic von Juventus intern diskutiert werden. Obwohl Álvarez weiterhin die bevorzugte Option ist, bereitet sich der Verein auf die Möglichkeit vor, dass vor dem Ende der Transferperiode keine Einigung erzielt werden kann. Die Situation deutet darauf hin, dass sich Barcelona auf ein schwieriges Ende der Transferperiode einstellt, während es versucht, seine Offensivoptionen zu verstärken.




