Barcelona hat den dauerhaften Transfer des Flügelspielers Ansu Fati zum Ligue 1-Verein Monaco für eine Ablösesumme von 11 Millionen Euro abgeschlossen, wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet. Der katalanische Verein behält außerdem eine Weiterverkaufsbeteiligung für den 23-Jährigen.
Fati, der einst als potenzieller Nachfolger von Lionel Messi im Camp Nou galt, wechselt zu Monaco nach einer Phase, in der er sich schwer tat, sich als Schlüsselspieler für Barcelona zu etablieren. Er verbrachte die Saison 2023/24 auf Leihbasis bei Brighton & Hove Albion, konnte dort aber trotz 11 Toren in 25 Ligaspielen in der vergangenen Saison nicht an seine beste Form anknüpfen.
Der Verkauf ist ein wichtiger Schritt für Barcelona, um ein finanzielles Verhältnis von 1:1 zu erreichen und sich so mehr Flexibilität auf dem Transfermarkt zu verschaffen. Laut Romano kann sich der Verein nun auf den Abgang von Torhüter Marc-Andre ter Stegen als ablösefreien Spieler konzentrieren. Dies wird Mittel freisetzen, um den Angreifer von Atlético Madrid, Julián Álvarez, zu verpflichten, der ihr Hauptziel ist, um die Position des Mittelstürmers zu besetzen.
Barcelona hat auch andere Ziele im Blick, darunter Bernardo Silva als ablösefreien Spieler und Marcus Rashford von Manchester United. Berichten zufolge steht auch ein Innenverteidiger auf der Einkaufsliste für das Sommer-Transferfenster. Die Maximierung der Einnahmen durch Spielerverkäufe ist entscheidend für die ehrgeizigen Pläne des Vereins.
Fatis Weg bei Barcelona begann vielversprechend, er schaffte den Sprung in die erste Mannschaft im Jahr 2019 und erbte schließlich das ikonische Trikot mit der Nummer 10, das zuvor von Messi getragen wurde. Er äußerte den Wunsch, seine gesamte Karriere bei dem Verein zu verbringen und sagte in einem Interview mit Canal +: „Das ist in meinem Kopf sehr klar. Ich hoffe, die Chance zu haben, meine gesamte Karriere hier zu verbringen.“ Eine Reihe von Verletzungen behinderten jedoch seine Entwicklung erheblich und führten letztendlich zu seinem Abgang.
Trotz der Enttäuschung über Fatis Abgang hofft Barcelona, dass er in Monaco wieder zu alter Form findet, möglicherweise von der neuen Führung unter Filipe Luis profitiert und von der finanziellen Belohnung der Weiterverkaufsbeteiligung profitiert.




