Die Bemühungen des FC Barcelona um die Verpflichtung des Stürmers Julián Álvarez von Atlético Madrid haben einen Rückschlag erlitten, wobei Berichte nahelegen, dass der Verein nur eine Wahrscheinlichkeit von einem Prozent hat, seine Dienste in diesem Sommer zu sichern. Die katalanischen Giganten sahen ein Angebot von 100 Millionen Euro für den argentinischen Nationalspieler abgelehnt, wobei Präsident Joan Laporta bestätigte, dass das Angebot weiterhin auf dem Tisch liegt.
Auch Real Madrid reichte ein Angebot ein, das Berichten zufolge 150 Millionen Euro erreichte, dies wurde jedoch weithin als Publicity-Stunt und nicht als ernsthafter Versuch angesehen, Álvarez von seinem Stadtrivalen zu locken. Paris Saint-Germain und Arsenal haben ebenfalls Interesse an dem 26-Jährigen bekundet, wobei die Gunners speziell nach einem Spieler seines Profils suchen, so FootballTransfers.
Álvarez selbst hat öffentlich seinen Wunsch geäußert, Atlético zu verlassen, und erklärte nach dem WM-Sieg Argentiniens gegen Österreich, dass ein Transfer "das Beste für alle wäre" und er "seinen Traum erfüllen" wolle. Atlético erweist sich jedoch als standhaft in seiner Haltung und verweist auf die Ablösesumme von 500 Millionen Euro von Álvarez und scheint Barcelonas Avancen in den sozialen Medien zu verspotten.
Laut dem Journalisten Miguel Martin Talavera von Cadena SER ist die Wahrscheinlichkeit, dass Álvarez zu Barcelona wechselt, äußerst gering. "Es gibt sehr wenig Chance, dass er zu Barcelona wechselt", sagte Talavera. "Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass er bei Atlético Madrid bleibt. Er wird nicht an Barcelona verkauft. Weder für 100 Millionen Euro, noch für 150 Millionen Euro und auch nicht für 200 Millionen Euro".
Álvarez steht derzeit bis 2030 bei Atlético unter Vertrag, und sein geschätzter Transferwert (ETV) liegt derzeit bei 104 Millionen Euro, nachdem er früher in diesem Jahr 129 Millionen Euro erreicht hatte. Diese Bewertung liefert eine starke Rechtfertigung für die Weigerung von Atlético, sich von einem seiner Schlüsselspieler zu trennen. Während Arsenal möglicherweise ein substanzielles Angebot abgeben könnte, soll Álvarez nicht an einer Rückkehr in die Premier League interessiert sein, und die Gunners könnten zögern, Atléticos Forderungen zu erfüllen.
Trotz der geringen Wahrscheinlichkeit bleibt die Situation fließend, und die Spekulationen über Álvarez' Zukunft werden voraussichtlich bis zum Ende des Transferfensters anhalten. Atléticos feste Haltung deutet jedoch darauf hin, dass der Stürmer in Madrid für die kommende Saison bleiben wird.



