Die mögliche dauerhafte Verpflichtung von Marcus Rashford durch den FC Barcelona ist zunehmend ungewiss, da der Verein andere Offensivoptionen verfolgt, wie aus Berichten hervorgeht. Rashford, der derzeit von Manchester United ausgeliehen ist, war davon überzeugt, ein wichtiger Bestandteil der Pläne von Trainer Hansi Flick für die nächste Saison zu sein, nachdem er ein positives Gespräch mit dem Trainer geführt hatte.
Allerdings hat die jüngste Einigung Barcelonas mit Anthony Gordon von einem Premier-League-Klub für eine Ablösesumme von über 80 Millionen Euro Zweifel an Rashfords Zukunft im Camp Nou aufkommen lassen. Gordon spielt hauptsächlich auf den gleichen Positionen wie Rashford – Linksaußen und Mittelstürmer – was zu potenziellen Überschneidungen im Kader führen könnte. Trotzdem berichtet Journalist Ben Jacobs, dass seine Quellen darauf hindeuten, dass der Rashford-Deal nicht direkt von der Gordon-Akquisition betroffen ist und dass Flick weiterhin offen für die Verpflichtung beider Spieler ist.
Die Angelegenheit wird zusätzlich durch eine zeitliche Begrenzung für Barcelonas Kaufoption für Rashford erschwert. Sport berichtet, dass die Kaufoption in Höhe von 30 Millionen Euro am 15. Juni ausläuft, nur 15 Tage bevor Rashfords Leihvertrag endet. Barcelona hatte gehofft, eine niedrigere Ablösesumme mit Manchester United auszuhandeln, aber die 'Red Devils' beharren Berichten zufolge auf ihrem Wert. Das Verstreichenlassen der Kaufoption könnte die Tür für weitere Verhandlungen öffnen, birgt aber auch das Risiko, den Spieler ganz zu verlieren.
Die Situation wird durch das gemeldete Interesse Barcelonas an Julian Alvarez weiter verkompliziert, wobei der Verein möglicherweise ein Angebot in Höhe von 90 Millionen Euro für den Stürmer von Atlético Madrid vorbereitet. Sollte Barcelona Alvarez erfolgreich verpflichten, hätte es fünf Stürmer – Raphinha, Gordon, Rashford, Alvarez und Ferran Torres – die um zwei Startplätze konkurrieren, was Rashfords Rolle noch unsicherer machen würde. Es erscheint unwahrscheinlich, dass Barcelona sowohl Gordon als auch Alvarez verpflichtet, während es gleichzeitig Rashford behält, insbesondere wenn Raphinha im Verein bleibt. Rashford soll den Wunsch geäußert haben, diesen Sommer bei Barcelona zu bleiben, aber seine Zukunft hängt nun von den sich entwickelnden Offensivplänen des Vereins und seiner Bereitschaft ab, die Forderungen von Manchester United zu erfüllen.



