Der Flügelspieler von Paris Saint-Germain, Bradley Barcola, hat dem Verein mitgeteilt, dass er diesen Sommer gehen möchte, wie TEAMtalk berichtet. Der französische Nationalspieler soll frustriert über seine Rolle unter Trainer Luis Enrique sein und erkundet bereits Optionen bei einigen der Top-Klubs Europas.
PSG hatte gehofft, Barcolas Vertrag, der noch zwei Jahre läuft, zu verlängern, aber diese Pläne wurden durch den Wunsch des 23-Jährigen nach mehr regelmäßiger Spielzeit kompliziert. Quellen zufolge war Barcola enttäuscht, weder im Halbfinale noch im Finale der Champions League in der Startelf zu stehen, was ihn zu der Überzeugung brachte, dass seine Chancen in Paris begrenzt sein werden.
Barcolas Vertreter haben bereits Gespräche mit einer Reihe potenzieller Interessenten geführt. In der Premier League haben sowohl Arsenal als auch Liverpool Interesse bekundet und den Spieler schon seit einiger Zeit bewundert. Auch Manchester City, Manchester United und Chelsea haben Vorverhandlungen über einen möglichen Transfer geführt.
Das Interesse reicht über England hinaus, mit Bayern München, Barcelona, Real Madrid, Atlético Madrid, Inter Mailand und Napoli, die alle Anfragen gestellt haben. Barcola gilt weithin als einer der vielversprechendsten jungen Angreifer im europäischen Fußball, was die lange Liste interessierter Vereine erklärt.
PSG bereitet sich nun auf die Möglichkeit vor, Barcola zu verlieren, und hat Maghnes Akliouche von Monaco als möglichen Ersatz identifiziert. Akliouche hat ebenfalls die Aufmerksamkeit mehrerer englischer Vereine auf sich gezogen, darunter Liverpool und Manchester United. Während PSG noch hofft, Barcola davon zu überzeugen, in Paris zu bleiben, deutet die Entschlossenheit des Spielers, sich anderswo eine wichtigere Rolle zu sichern, zusammen mit dem Interesse aus ganz Europa darauf hin, dass ein Transfer immer wahrscheinlicher wird.




