Inter-Verteidiger Alessandro Bastoni wird laut Präsident Beppe Marotta im Verein bleiben und damit Spekulationen über einen Wechsel zum FC Barcelona beenden. Marotta erklärte, dass Inter Spieler in der Regel nicht verkauft, es sei denn, der Spieler selbst äußert den Wunsch zu gehen, und Bastoni sei in Mailand zufrieden.
Das Interesse des FC Barcelona an Bastoni hat sich deutlich abgekühlt, nachdem der katalanische Verein einen erheblichen Teil seines Sommer-Transferbudgets – Berichten zufolge 80 Millionen Euro – für die Verpflichtung von Anthony Gordon von Newcastle United verwendet hat und auch einen Transfer von Julián Álvarez von Atlético Madrid in Erwägung zieht. Dieses finanzielle Engagement schließt ein Angebot für den Inter-Innenverteidiger effektiv aus. Bastoni, 25, hatte eine starke Saison mit Inter und spielte eine Schlüsselrolle in der Serie A-Kampagne.
Diese Nachricht ändert die Transferstrategie von Inter und reduziert den unmittelbaren Bedarf, die defensiven Optionen zu verstärken. Während die Abgänge von Francesco Acerbi und möglicherweise Stefan de Vrij erwartet werden, steht der Verein nun nicht mehr unter dem gleichen Druck, direkte Ersatzspieler zu finden. Das anfängliche Interesse an Sassuolos bosnischem Verteidiger Mato Muharemovic wurde durch die feste Haltung des Serie A-Klubs in Bezug auf Zeitpunkt und Preis gedämpft.
Sassuolos Sportdirektor Giovanni Carnevali verfolgt einen abwartenden Ansatz in der Hoffnung, dass eine erfolgreiche Leistung von Muharemovic bei einem bevorstehenden internationalen Turnier seinen Marktwert steigert und Angebote aus der englischen Premier League anzieht. Inter zögert, sich an einer Bieterschlacht zu beteiligen, und erwägt nun alternative Ziele. Oumar Solet von Udinese bleibt ein starker Kandidat, der für sein Alter, seine Qualität und seine Vielseitigkeit geschätzt wird. Der Verein prüft auch Optionen wie Evan Ndicka von Roma, dessen Preis durch den Bedarf von Roma, Gelder zur Einhaltung der UEFA-Financial-Fairplay-Bestimmungen zu beschaffen, beeinflusst werden könnte. Jhon Lucumì von Bologna, dessen Vertrag 2027 ausläuft, ist ein weiterer in Betracht gezogener Spieler.
Roma-Trainer Daniele De Rossi könnte es vorziehen, Manu Koné anstelle von Ndicka zu verkaufen, sollte der Verein Gelder beschaffen müssen. Inters defensive Verstärkung wird wahrscheinlich davon abhängen, diese Faktoren zu berücksichtigen und eine preiswerte Ergänzung für den Kader zu finden.




