Laut Fabrizio Romano verfolgt der FC Bayern München derzeit keinen Deal für den Stürmer von Manchester United, Marcus Rashford. Obwohl die Bundesliga-Meister in den letzten Wochen erste Anfragen zur Verfügbarkeit des englischen Nationalspielers stellten, priorisieren sie nun andere Ziele.
Berichten zufolge kontaktierte der FC Bayern Vertreter, um Rashfords Situation auszuloten und zu prüfen, ob ein Transfer in diesem Sommer möglich wäre. Der Fokus des Vereins hat sich jedoch auf Spieler mit unterschiedlichen Profilen und finanziellen Forderungen verlagert, wie beispielsweise Ismael Saibari vom PSV Eindhoven. Der marokkanische Nationalspieler bietet einen konträren Spielstil und würde ein deutlich geringeres Gehalt als Rashford fordern.
Rashford verbrachte die Saison 2023-24 auf Leihbasis beim FC Barcelona, wo er eine erfolgreiche Saison hatte und mit 8 Toren und 7 Assists zum Gewinn des La Liga-Titels beitrug. Seine Leistung in Spanien demonstrierte seine Fähigkeiten, hat aber nicht ausgereicht, um den FC Bayern zu einer konkreten Verpflichtung zu bewegen. Innerhalb bestimmter Bereiche der Bayern-Hierarchie gibt es zwar Wertschätzung für Rashford, aber es wurden keine formellen Verhandlungen oder Angebote abgegeben.
Der 26-Jährige sah sich während seiner Karriere bei Manchester United zeitweise Kritik ausgesetzt, bleibt aber ein wichtiger Spieler für den Verein. Es fiel ihm schwer, an seine Form aus der Saison 2022-23 anzuknüpfen, in der er 17 Tore in der Premier League erzielte, aber sein Leihvertrag beim FC Barcelona bot ihm einen Neuanfang. Die Entscheidung des FC Bayern, weiterzumachen, deutet darauf hin, dass sie einen anderen Stürmertyp suchen, um ihren Kader für die kommende Saison zu verstärken.
Diese Entwicklung lässt Rashfords Zukunft bei Manchester United ungewiss zurück, obwohl eine Rückkehr zum Verein derzeit wahrscheinlich erscheint. Das Interesse des FC Bayern an Saibari deutet auf eine Präferenz für eine erschwinglichere und stilistisch andere Option im Angriff hin, was ihre Offensive für die kommende Bundesliga-Saison neu gestalten könnte.




