Bayern München wird voraussichtlich kein formelles Angebot für den Flügelspieler von Arsenal, Gabriel Martinelli, abgeben, obwohl sie den brasilianischen Nationalspieler beobachtet haben, wie Bild-Journalist Christian Falk berichtet. Der Bericht kommt zu einer Zeit, in der Arsenal angeblich offen für den Verkauf von Martinelli in diesem Sommer ist, wobei auch Paris Saint-Germain und Atlético Madrid Interesse bekunden.
Martinelli kam 2019 von Ituano zu Arsenal und hat sich zu einem Schlüsselspieler für die Gunners entwickelt, der in der vergangenen Saison maßgeblich an ihrem Kampf um den Premier League-Titel beteiligt war. Er bestritt 141 Spiele für den Verein und erzielte dabei 27 Tore. Bedenken hinsichtlich der Spielzeit, sowohl bei Arsenal als auch möglicherweise bei Bayern, werden jedoch als Faktoren für die Zögerlichkeit des deutschen Vereins genannt.
Falk berichtet, dass Thomas Tuchel Martinelli zwar während seiner Zeit als Trainer des FC Bayern auf seiner Liste hatte, der Verein aber nun Spieler priorisiert, die keine “großen Namen” sind. Diese Strategieänderung folgt auf die gescheiterte Verpflichtung von Xavi Simons von RB Leipzig. Bayern möchte einen Spieler für diese Position entwickeln, anstatt einen etablierten Star zu verpflichten, und Falk vermutet, dass Martinelli von dieser Aussicht nicht begeistert wäre. Eine mögliche Ablösesumme von 45 Millionen Euro (38,9 Millionen Pfund) wird vom Bayern als akzeptabel angesehen, aber der Fokus liegt derzeit woanders.
Der ehemalige Arsenal-Spieler Emmanuel Petit hat öffentlich erklärt, dass er glaubt, Arsenal sollte Martinelli verkaufen, und betont die Notwendigkeit stärkerer und wirkungsvollerer Flügelspieler. Petit betonte die Bedeutung von Flügelspielern mit sowohl technischem Können als auch Geschwindigkeit und deutete an, dass Martinelli zusammen mit Gabriel Jesus diese Anforderungen möglicherweise nicht vollständig erfüllt. Er wies auch auf die Notwendigkeit eines schnelleren und dynamischeren Stürmers hin.
Die Situation deutet darauf hin, dass Arsenal bereit sein könnte, seine Offensivoptionen während der Transferperiode neu zu gestalten und möglicherweise die Einnahmen aus einem Martinelli-Verkauf zu nutzen, um andere Bereiche des Kaders zu verstärken. Während das Interesse des FC Bayern abgekühlt zu sein scheint, bleiben andere Vereine im Rennen um die Unterschrift des Brasilianers, und seine Zukunft im Emirates Stadium bleibt ungewiss.




