
Bayern München verpflichtet Michael Olise vom Crystal Palace
Der FC Bayern München hat am Montag die Verpflichtung des Flügelspielers Michael Olise vom Crystal Palace bekannt gegeben. Der 22-jährige französische Jugendnationalspieler hat einen Fünfjahresvertrag bei den bayerischen Giganten unterschrieben, für dessen Dienste Berichten zufolge eine Ablösesumme in Höhe von rund 50 Millionen Pfund gezahlt wurde. Der Wechsel ermöglicht es Olise, sich mit Trainer Vincent Kompany wiederzusehen, unter dem er während seiner Zeit bei Anderlecht kurzzeitig spielte.
Olise kommt in die Allianz Arena als wichtiger Bestandteil des Sommerumbruchs des FC Bayern nach einer titellosen Saison. Er schließt sich einer Offensive an, die bereits Harry Kane, Jamal Musiala und Serge Gnabry umfasst. Der Sportdirektor des Vereins, Christoph Freund, beschrieb Olise als einen Spieler, der "herausragende Technik mit Schnelligkeit und Torgefahr" verbindet und der zum Profil passt, das der FC Bayern suchte, um seinen Kader zu verstärken.
Für Crystal Palace stellt der Transfer einen erheblichen Gewinn für einen Spieler dar, den sie 2021 für nur 8 Millionen Pfund von Reading verpflichtet hatten. Olise entwickelte sich in seinen drei Saisons in Selhurst Park zu einer der aufregendsten kreativen Kräfte der Premier League, obwohl er in der letzten Saison durch Verletzungen beeinträchtigt wurde. Er erzielte 10 Tore und lieferte 6 Vorlagen in 19 Ligaspielen und zeigte damit seine Fähigkeiten von der rechten Flanke.
Der Wechsel zum FC Bayern bietet Olise eine Plattform in der Champions League und die Chance, um wichtige nationale Titel mitzuspielen, was zentrale Bestandteile seiner Entscheidung waren. Für den FC Bayern adressiert seine Verpflichtung den Bedarf an mehr Dynamik und Durchschlagskraft auf den Flügeln und bietet eine Alternative zum eher ins Zentrum orientierten Stil von Leroy Sané. Es wird erwartet, dass Olise's Ankunft die erste von mehreren Verpflichtungen sein wird, während der FC Bayern versucht, Bayer Leverkusen zu entthronen und die nationale Vorherrschaft wiederherzustellen.


