Domenico Berardi hat erklärt, dass er Sassuolo nur verlassen würde, um in der Champions League zu spielen, und damit eine lang gehegte Ambition offenbart, obwohl er kürzlich eine Vertragsverlängerung mit dem Verein unterzeichnet hat. Der 31-jährige Stürmer betonte in einem Gespräch mit einem italienischen Journalisten seine enge Bindung an Sassuolo, räumte aber ein, dass er offen für Möglichkeiten bleibe, die es ihm ermöglichen würden, auf höchstem europäischem Niveau zu spielen.
Berardi unterzeichnete kürzlich einen neuen Vertrag bei Sassuolo, der ihn bis 2029 an den Verein bindet, was weithin als Zeichen seiner Loyalität gewertet wurde. Er präzisierte jedoch, dass er trotz seiner Zufriedenheit bei Sassuolo bei einem überzeugenden Angebot eines Champions-League-Teilnehmers seine Haltung ändern könnte. Er betonte, dass ein möglicher Wechsel ihm eine bedeutende Rolle garantieren müsse, da er ein “Protagonist” und nicht ein “Mitläufer” sein wolle.
Der italienische Nationalspieler reflektierte über eine schwierige Zeit nach einem Achillessehnenriss im Jahr 2024 und gab zu, dass er einen Rücktritt in Erwägung gezogen hatte. Er dankte seiner Frau Francesca und dem medizinischen Personal des Vereins dafür, dass sie ihm geholfen hatten, die mentalen und physischen Hürden der Rehabilitation zu überwinden und wieder in Form zu kommen. Berardi erzielte in der vergangenen Saison acht Tore und lieferte fünf Vorlagen, obwohl er aufgrund einer Verletzung einen Teil der Saison verpasste.
Berardi drückte auch seine Bewunderung für seinen derzeitigen Teamkollegen bei Sassuolo, Nemanja Matic, aus und beschrieb ihn als einen außergewöhnlichen Spieler und einen Mann von großem Wert. Er bedauerte eine wahrgenommene Verschiebung in der Serie A hin zu einem taktischeren und ergebnisorientierteren Ansatz, der im Gegensatz zum flüssigeren und angenehmeren Spielstil unter dem ehemaligen Trainer Roberto De Zerbi steht. Er hat das Gefühl, dass der aktuellen Liga die Kreativität und Freiheit fehlen, die er unter De Zerbis Führung erlebt hat, und beschreibt die aktuelle Situation als von “Soldaten” statt von inspirierten Spielern geprägt. Eine Rückkehr in die italienische Nationalmannschaft bleibt ein Ziel für Berardi, der hofft, noch vier oder fünf Jahre auf hohem Niveau spielen zu können.




