Leonardo Bittencourt wird aufgrund einer Oberschenkelverletzung in dieser Saison nicht mehr für Werder Bremen auflaufen, was seinem siebenjährigen Engagement beim Verein effektiv ein Ende setzt, bestätigte Trainer Daniel Thioune am Freitag.
Der Abschied des 32-Jährigen war bereits mit dem Auslaufen seines Vertrags im Sommer besiegelt, doch die Verletzung schließt jegliche Möglichkeit eines Abschiedsspiels für die „Grünen-Weißen“ aus.
Thioune erläuterte die Situation während einer Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel von Bremen gegen Hoffenheim und erklärte, dass eine Rückkehr zum Training nächste Woche „fast unmöglich“ sei, was jede Chance auf eine Berücksichtigung im endgültigen Kader gegen Borussia Dortmund zunichtemacht.
Bittencourt kam 2017 vom 1. FC Köln zu Werder Bremen und wurde in der Bundesliga und 2. Bundesliga zu einer konstanten Größe im Mittelfeld.
Während seiner Zeit in Bremen bestritt der gebürtige Brasilianer und deutsche Nationalspieler 188 Spiele, erzielte 20 Tore und lieferte 16 Vorlagen. Er war eine Schlüsselperson beim Wiederaufstieg Bremens in die Bundesliga im Jahr 2022.
Während Bremen einen erfahrenen Mittelfeldspieler verliert, hat der Verein bereits begonnen, in die Zukunft zu blicken, wobei Berichte nahelegen, dass er während des Sommertransferfensters aktiv nach Verstärkungen für das Mittelfeld sucht.
Bittencourts nächste Destination ist noch unklar, aber ein Wechsel innerhalb der Bundesliga oder eine Rückkehr in die 2. Bundesliga ist angesichts seiner Erfahrung und Vertrautheit mit dem deutschen Fußball eine Möglichkeit. Er wird ablösefrei verfügbar sein, was potenziell das Interesse einer Reihe von Vereinen wecken könnte.
Sein Abgang markiert das Ende einer Ära für Werder Bremen, das einen Spieler verliert, der über einen bedeutenden Zeitraum hinweg konstant Energie und Kreativität ins Mittelfeld brachte.




