Der Borussia Dortmund hat positive Nachrichten bezüglich der Verletzung von Julian Ryerson erhalten, die er sich während seiner Nationalmannschaftsaufgabe für Norwegen zugezogen hat. Der Verein rechnet damit, dass er Anfang August wieder ins Training einsteigen kann. Der 28-Jährige erlitt die Verletzung beim 1:2-Erfolg Englands im Viertelfinale der Weltmeisterschaft nach Verlängerung, was Bedenken hinsichtlich seiner Verfügbarkeit für den Start der Bundesliga-Saison auslöste.
Laut Ruhr Nachrichten haben medizinische Untersuchungen ergeben, dass die Verletzung nicht so schwerwiegend ist wie zunächst befürchtet, was Dortmund ermöglicht, seine Transferstrategie zu überdenken. Konkret wurde der geplante Verkauf von Yan Couto zum italienischen Zweitligisten Como 1907 vorübergehend gestoppt, während Ryersons Zustand beurteilt wurde. Der Verein hatte den Deal angehalten, um eine Personalnot auf der rechten Verteidigerposition zu vermeiden.
Ryerson schloss sich im Januar 2023 von Union Berlin dem Borussia Dortmund an und etablierte sich schnell als wichtiger Bestandteil der Mannschaft von Edin Terzić. Er bestritt in der vergangenen Saison 18 Bundesliga-Spiele, leistete defensiv Beiträge und bot eine offensive Option über die rechte Flanke. Seine Vielseitigkeit und konstanten Leistungen haben auch das Interesse anderer Vereine in Europa geweckt.
Trotz anhaltender Spekulationen über einen möglichen Wechsel von Ryerson vom Signal Iduna Park hat Inter Mailand Berichten aus Italien zufolge seine Bemühungen um die Verpflichtung des Spielers eingestellt. Die Nerazzurri galten zuvor als starke Konkurrenten um seine Unterschrift, scheinen sich aber auf alternative Ziele konzentriert zu haben. Während andere Vereine weiterhin interessiert sind, könnte die verbesserte Aussicht auf Ryersons Fitness die Entschlossenheit von Dortmund stärken, den Spieler zu halten.
Die vorübergehende Aussetzung des Couto-Verkaufs deutet darauf hin, dass Dortmund nun weniger geneigt ist, sich in diesem Transferfenster von einem der beiden Rechtsverteidiger zu trennen, was Terzić vor einer anspruchsvollen Saison mehr Kaderbreite verschafft. Dortmund wird in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der Champions League antreten, was eine starke Defensive für den Erfolg entscheidend macht.



