Der Geschäftsführer von VfL Bochum, Ilja Kaenzig, hat den Wunsch des Vereins geäußert, den Mittelfeldspieler von Bayern München, Leon Goretzka, zurückzuholen, räumte aber ein, dass eine Rückkehr nicht unmittelbar bevorstehe. Kaenzig enthüllte Bochums langfristige Ambition, Goretzka nach Abschluss der laufenden Renovierungsarbeiten im Ruhrstadion wieder willkommen zu heißen. Goretzkas Vertrag mit Bayern München läuft diesen Sommer aus, was Spekulationen über sein zukünftiges Ziel befeuert.
Kaenzig hob Goretzkas positiven Einfluss auf die Fangemeinde des Vereins hervor und erklärte, der Mittelfeldspieler habe "viele Menschen in Bochum stolz gemacht". Er deutete an, dass Goretzka noch einige Zeit auf höchstem Niveau spielen werde, bevor er eine Rückkehr zu seinem Jugendverein in Erwägung zieht, und signalisierte die Bereitschaft, auf den richtigen Zeitpunkt zu warten. Der Vereinsfunktionär spielte an, dass Goretzka möglicherweise einen letzten Vertrag bei Bochum unterschreiben könnte, sobald seine Karriere auf Eliteniveau beendet ist.
Goretzka erlangte während seiner Zeit bei Bochum Bekanntheit und bestritt in der Saison 2012-13 36 Spiele für den Verein. In dieser Saison steuerte er vier Tore und acht Vorlagen bei und etablierte sich als Schlüsselspieler, bevor er zu Schalke 04 wechselte. Seine Leistungen für Schalke führten 2018 zu einem Transfer zum FC Bayern München, wo er seitdem ein fester Bestandteil des Mittelfelds ist.
Trotz Bochums Bestrebungen deuten Berichte darauf hin, dass Goretzka eher nach Möglichkeiten außerhalb Deutschlands suchen wird. Kaenzigs Äußerungen zeigen jedoch die anhaltende Zuneigung des Vereins zu dem Spieler und seine Offenheit für ein zukünftiges Wiedersehen. Eine Rückkehr Goretzkas würde Bochum zweifellos sowohl auf als auch neben dem Platz einen erheblichen Aufschwung geben und wäre ein beliebter Schritt unter den Anhängern des Vereins. Die Renovierungspläne des Vereins könnten ein Schlüsselfaktor sein, um Goretzka zurück in die Bundesliga zu locken.




