Bologna intensiviert seine Bemühungen, Torwart Simone Ravaglia von Watford zu verpflichten, und könnte damit das Interesse von Torino durchkreuzen, wie italienische Medien berichten. Dieser Schritt erfolgt, während Bologna-Direktor Giovanni Sartori Optionen prüft, um den Wert des 26-jährigen Italieners zu nutzen.
Watford, seit 2012 im Besitz der Familie Pozzo, ist auch durch die Eigentümerschaft von Udinese mit der Serie A verbunden, was den Verhandlungen eine zusätzliche Komplexität verleiht. Sartori hat eine neue Gesprächsrunde mit Vertretern von Watford initiiert, mit dem Ziel, einen dauerhaften Transfer für Ravaglia zu sichern. Der potenzielle Deal könnte Bologna einen Gewinn durch einen Weiterverkauf ermöglichen, nachdem zuvor in die Entwicklung des Spielers investiert wurde.
Ravaglia hat seit seinem Wechsel zum Verein keine herausragende Rolle bei Watford gespielt und Zeit auf Leihbasis verbracht, um regelmäßige Spielpraxis zu sammeln. Zuletzt spielte er für Frosinone in der Serie B, wo er seine Fähigkeiten als Torhüter unter Beweis stellte. Torino hatte Ravaglia als potenzielle langfristige Lösung im Tor beobachtet, sieht sich nun aber der Konkurrenz von Bologna gegenüber.
Die Situation stellt eine Herausforderung für Torino dar, das nun möglicherweise alternative Torwartoptionen identifizieren muss. Der Verein zeigte Interesse am Profil von Ravaglia und glaubte, dass er Wettbewerb und Tiefe im Kader bieten könnte. Bolognas proaktiver Ansatz hat sie jedoch in eine starke Position gebracht, um die Verpflichtung des Spielers zu sichern.
Sollte Bologna den Deal erfolgreich abschließen, würde dies ihnen eine zuverlässige Option zwischen den Pfosten bieten und möglicherweise einen Transfergewinn generieren. Für Ravaglia stellt der Wechsel eine Chance dar, sich in der Serie A zu etablieren und seine Karriere voranzutreiben. Der Ausgang der Verhandlungen bleibt ungewiss, aber Bologna scheint im Rennen um den Watford-Torwart die Nase vorn zu haben.




