
Bordeaux mit Transferstopp belegt: FIFA-Urteil wegen Díaz-Transfertschuld
Der französische Verein Girondins de Bordeaux wurde von der FIFA mit einem Transferstopp belegt, der die Registrierung neuer Spieler für drei Transferfenster verhindert. Der Grund für die Strafe ist eine unbezahlte Gebühr in Höhe von 1,5 Millionen Euro, die dem spanischen Verein Sporting de Gijón für den Transfer von Pedro Díaz im Jahr 2023 geschuldet wird. Es wird erwartet, dass der Verein gegen die Entscheidung beim Schiedsgericht für Sport (CAS) Berufung einlegt.
Berichten zufolge hat die FIFA den Registrierungsstopp verhängt, da Bordeaux die Summe von 1,5 Millionen Euro an den spanischen Verein nicht bezahlt hat. Die Sanktion wird den Verein der Ligue 2 daran hindern, in den nächsten drei Transferfenstern neue Spieler zu registrieren. Der Anwalt des Vereins, Matthieu Barandas, bestätigte die Entwicklung gegenüber Sud Ouest und erklärte, der Verein sei mit der rechtlichen Einschätzung der FIFA “vollkommen nicht einverstanden”. Barandas argumentierte, dass die Schuld in den laufenden Sanierungsplan des Vereins einbezogen werden sollte, ein sogenanntes 'Schutzverfahren' nach französischem Recht, das die Umschuldung von Schulden ermöglicht.
Der Verein wird voraussichtlich gegen die Entscheidung beim Schiedsgericht für Sport (CAS) Berufung einlegen. Die Sanktion verstärkt die erheblichen Probleme des Traditionsvereins abseits des Platzes, der aufgrund eines separaten Punktabzugs wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten am Ende der Saison 2021/22 in die dritte Liga, die Championnat National, abgestiegen war. Derzeit kämpft er um die Rückkehr in die Ligue 2. Der Transferstopp stellt ein erhebliches Hindernis für die Bemühungen von Trainer Albert Riera dar, die Mannschaft für einen Aufstiegskampf in der nächsten Saison wieder aufzubauen, sollten sie den Aufstieg schaffen. Der Verein muss nun entweder einen Berufung gewinnen oder die Schuld vollständig bezahlen, um den Stopp aufzuheben.

