Borussia Dortmund hat seine Position auf dem zweiten Platz der Bundesliga mit einem klaren 4:0-Sieg gegen den SC Freiburg im Signal Iduna Park am Sonntag gefestigt. Tore von Maximilian Beier, Serhou Guirassy, Ramy Bensebaini und Fábio Silva sicherten die drei Punkte und brachten Dortmund fünf Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten RB Leipzig bei noch drei verbleibenden Spielen.
Die Gastgeber etablierten frühzeitig ihre Dominanz, wobei Beier in der 8. Minute die Führung erzielte. Guirassy erhöhte nur sechs Minuten später auf 2:0, indem er aus kurzer Distanz seinen 20. Saisontreffer in allen Wettbewerben erzielte. Das Ergebnis war vor der Halbzeitstunde praktisch besiegelt, als Bensebaini nach einem Eckball per Kopf das 3:0 erzielte. Der eingewechselte Silva fügte in der 87. Minute den vierten Treffer hinzu und vollendete einen flüssigen Teamangriff für sein drittes Saisontor.
Der Sieg stellt einen wichtigen Schritt zur Sicherung der direkten Qualifikation für die nächste UEFA Champions League dar, ein Hauptziel des Vereins nach einer Saison, in der er konstant hinter dem Meister Bayern München zurücklag. Für Freiburg ist die deutliche Niederlage ein Rückschlag in ihrem eigenen Kampf um die europäischen Plätze, wodurch sie auf dem neunten Platz liegen und vor einer schwierigen Aufgabe stehen, in die Top 6 zu klettern.
Das Spiel bot auch mehreren Dortmund-Spielern eine Plattform, um ihre individuellen Leistungen zu unterstreichen. Guirassys Tor festigt seinen Status als zuverlässige Torquelle seit seiner Ankunft, während Silvas spätes Tor eine positive Note in einer schwierigen Eingewöhnungsphase für den portugiesischen Stürmer nach seiner Leihe von Wolverhampton Wanderers darstellt.
Mit Blick nach vorne wird sich der Fokus von Dortmund nun darauf richten, den Vorsprung auf Leipzig in den letzten Wochen der Saison zu halten. Die komfortable Art und Weise des Sieges gegen Freiburg, der ohne mehrere Schlüsselspieler errungen wurde, ermöglicht es Trainer Niko Kovac auch, die Fitness des Kaders vor dem DFB-Pokalfinale später in diesem Monat zu managen. Für Freiburg muss Trainer Christian Streich seine Mannschaft schnell wieder aufbauen, um die Saison in den verbleibenden Spielen zu retten, wobei ihre Hoffnungen auf internationale Wettbewerbe nun an einem seidenen Faden hängen.



