Borussia Dortmund strebt an, vor dem Start der Bundesliga-Saison 2026-27 „einen, zwei, drei“ weitere Transfers abzuschließen, wie Sportdirektor Lars Ricken mitteilte. Der Vereinsfunktionär umriss die Pläne am Dienstag, den 14. Juli, in einer Medienrunde und räumte Frustration über das bisher relativ langsame Tempo der Geschäfte in diesem Sommer ein.
Dortmund hat bereits Joane Gadou, Kauã Prates und Justin Lerma während des aktuellen Transferfensters verpflichtet, wobei Ricken die positive Wirkung der beiden Letzteren, insbesondere in der Vorbereitung, hervorhob. Er wies auch auf die Entwicklung von Spielern hin, die bereits im Kader standen, wie Reggiani und Inácio, was die Kaderbreite effektiv erhöhte.
Ricken betonte jedoch die Bedeutung, die richtigen Transfers zu tätigen, anstatt sich in Geschäfte zu stürzen, die kurzfristige Vorteile bieten, sich aber letztendlich als nachteilig erweisen könnten. „Wir wollen die richtigen Transfers machen und nicht nur irgendwelche Transfers, die uns kurzfristigen Applaus einbringen und uns dann im November plötzlich vor Probleme stellen“, erklärte er. Der Sportdirektor betonte die Notwendigkeit, Geduld bei der Identifizierung von Spielern zu haben, die zum langfristigen Erfolg beitragen werden.
Er legte auch Erwartungen an die Spieler, die im vergangenen Sommer verpflichtet wurden – Carlos Silva, Carney Chukwuemeka und Jude Bellingham – fest, ihre Entwicklung fortzusetzen und „den nächsten Schritt“ zu machen. Bellingham ist natürlich inzwischen zu Real Madrid gewechselt, aber Rickens Kommentare spiegeln einen breiteren Glauben an das Potenzial des bestehenden Kaders wider. Der Verein hofft, dass Silva und Chukwuemeka ihr Potenzial entfalten können, nachdem sie sich an die Bundesliga angepasst haben.
Dortmund beendete die letzte Bundesliga-Saison auf dem fünften Platz und verpasste die Qualifikation für die Champions League. Die Stärkung des Kaders hat daher Priorität, da sie versuchen, um einen Platz in den Top Vier zu kämpfen und in den europäischen Elite-Wettbewerb zurückzukehren. Der Fokus scheint darauf zu liegen, Qualität und Tiefe hinzuzufügen, ohne die langfristige Vision des Vereins zu gefährden.




