Werder Bremen steht vor einer großen Herausforderung bei der Verpflichtung von Mittelfeldspieler Cameron Puertas, da Al Qadsiah eine Ablösesumme von 10 Millionen Euro fordert, wie BILD berichtet. Der 27-Jährige verbrachte die letzte Saison auf Leihbasis bei Bremen, wo er in 28 Bundesliga-Spielen einen Treffer und zwei Vorlagen beisteuerte.
Bremen hatte zuvor eine Kaufoption für Puertas, diese ist jedoch ausgelaufen, was sie zwingt, direkt mit Al Qadsiah zu verhandeln. Die Bewertung des saudischen Vereins scheint außerhalb der derzeitigen finanziellen Reichweite von Bremen zu liegen, was einen Deal gefährden könnte, den Puertas selbst gerne abschließen würde. Der Spieler hat seinen Wunsch geäußert, bei Bremen zu bleiben, soll aber auch für Angebote anderer Vereine offen sein.
Puertas wechselte im Sommer 2023 zu Al Qadsiah nach einer erfolgreichen Zeit bei Union Saint-Gilloise in Belgien, wo er sich als wichtiger kreativer Kopf etablierte. Seine Zeit bei Union sah ihn maßgeblich an deren Meistertitel-Herausforderung beteiligt, was die Aufmerksamkeit von Vereinen in ganz Europa auf sich zog. Der Wechsel zu Al Qadsiah wurde als Schritt in eine größere Liga gesehen, aber seine Leihe zu Bremen bietet eine klare Gelegenheit, seine Entwicklung in einem vertrauten europäischen Umfeld fortzusetzen.
Mehrere Vereine aus der Premier League und der Bundesliga haben angeblich Interesse an Puertas bekundet, was den Wettbewerb um seine Dienste erhöht. Da sein Vertrag bei Al Qadsiah im nächsten Sommer ausläuft, könnte der saudische Verein motiviert sein, den Spieler jetzt zu verkaufen, anstatt ihn ablösefrei zu verlieren. Diese Situation erschwert die Lage für Bremen, das nun in einem Wettlauf gegen die Zeit und andere Vereine steht, um Puertas zu verpflichten. Das Ergebnis der Verhandlungen wird voraussichtlich darüber entscheiden, ob Bremen seine Optionen im Mittelfeld mit einem Spieler verstärken kann, der bereits seinen Wert in der Bundesliga bewiesen hat.




