Eine komplexe Transfersituation entwickelt sich mit Beteiligung von Juventus, Galatasaray, Bologna und Como, die sich auf die Verteidiger Gleison Bremer, John Lucumì und Davinson Sanchez konzentriert. Die Situation entstand aus dem Interesse von Galatasaray an Bremer, der dem Juventus-Spieler einen Vertrag im Wert von 8 Millionen Euro pro Jahr anbot, Bremer zögert jedoch Berichten zufolge, nach Istanbul zu wechseln, insbesondere nach der Champions-League-Niederlage von Juventus gegen das türkische Team in der vergangenen Saison.
Zu diesem Zweck verkürzt Bremer seinen Urlaub und kehrt am Dienstag früher als geplant zum Training bei Juventus zurück, was sein mögliches Engagement für den Verbleib im Verein signalisiert. Galatasaray hat sich anschließend auf John Lucumì von Bologna konzentriert, dessen Vertrag im letzten Jahr läuft und dem ein Angebot von 5 Millionen Euro pro Jahr unterbreitet wurde. Der Sportdirektor von Bologna, Fenucci, bestätigte, dass der Verein Lucumì versprochen habe, er könne gehen, wenn ein angemessenes Angebot – rund 25 Millionen Euro – in diesem Sommer eingehe.
Auch Juventus interessiert sich für Lucumì und sucht einen linksfüßigen Innenverteidiger, der mit Federico Gatti zusammenarbeiten soll. Um sich einen Vorteil bei der Verfolgung von Lucumì zu verschaffen, erkundet Juventus die Möglichkeit, Mittelfeldspieler Fabio Miretti in den Deal mit Bologna einzubeziehen, einen Spieler, der bei früheren Gesprächen geschätzt wurde. Como tritt jedoch ebenfalls in die Spur ein und sucht nach defensiven Verstärkungen und zielt auf Davinson Sanchez von Galatasaray ab.
Galatasaray hatte geplant, den Verkauf von Sanchez zu nutzen, um einen Transfer für Lucumì zu finanzieren, aber das Interesse von Como verkompliziert die Angelegenheit. Derzeit priorisiert Como Trevoh Chalobah von Chelsea, und ein erfolgreicher Deal mit dem englischen Verein würde Galatasaray wahrscheinlich die Mittel entziehen, die für die Verfolgung von Lucumì benötigt werden. Dies könnte Juventus als Favoriten für die Verpflichtung von Lucumì positionieren, möglicherweise durch die Einbeziehung von Miretti in den Transfer erleichtert. Die Situation bleibt fließend, und ein einziger Zug könnte einen Dominoeffekt zwischen den vier Vereinen auslösen.




