Grégory Lorenzi wird sein Amt als Sportdirektor beim FC Brest verlassen, um zum gleichen Posten bei Olympique Marseille zu wechseln, wie L’Équipe berichtet. Dieser Schritt erfolgt, während Marseille nach einer Phase der Turbulenzen Stabilität sucht, mit der kürzlichen Ernennung von Stéphane Richard zum Vereinspräsidenten.
Lorenzi verbrachte die letzten zehn Jahre beim FC Brest und überwachte eine Wachstumsphase des Vereins. Er war auch ein Ziel von OGC Nizza, entschied sich aber letztendlich für einen Wechsel in den Süden Frankreichs und die Herausforderung im Vélodrome. Die Ernennung füllt die Vakanz, die durch den Abgang von Medhi Benatia entstanden ist.
Bei Brest erwarb sich Lorenzi den Ruf eines versierten Scouts und dafür, trotz begrenzter Ressourcen eine wettbewerbsfähige Mannschaft aufzubauen. Die Fans von Marseille hoffen, dass er diesen Erfolg wiederholen kann, während der Verein sich neu aufstellt. Die Aufgabe, die Lorenzi bei Marseille erwartet, ist deutlich anspruchsvoller als sie bei Brest war, aber seine bisherige Bilanz ist ermutigend.
Zu seinen ersten Aufgaben gehören der Aufbau eines neuen Kaders, die Ernennung eines neuen Cheftrainers und der Versuch, eine positive Dynamik innerhalb des Teams wiederherzustellen. Marseille beendete die diesjährige Ligue 1 Saison im Mittelfeld und strebt in der nächsten Saison eine deutlich verbesserte Leistung an. Die Ernennung von Lorenzi signalisiert eine klare Absicht der neuen Eigentümer, den Verein von Grund auf neu zu strukturieren und eine nachhaltige Grundlage für zukünftigen Erfolg zu schaffen.



