Brighton & Hove Albion erwägt die Verpflichtung von Jakub Kamiński, dem Flügelspieler des 1. FC Köln, wobei eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro der Schlüssel zu einem möglichen Deal ist. Der Premier League-Klub muss vor Mitte Juli handeln, um den polnischen Nationalspieler zu verpflichten, wie ein Bericht in Sport Bild enthüllt.
Brighton war zuvor mit einem Transfer von Kölns Said El Mala in Verbindung gebracht worden, hat aber nun seine Aufmerksamkeit auf Kamiński gerichtet, nachdem Scouts bei der Beurteilung von El Mala beeindruckt waren. Die Vertreter des Spielers befinden sich derzeit in Gesprächen mit Brighton bezüglich möglicher persönlicher Bedingungen, was die Bereitschaft des Spielers zu einem Wechsel ins Amex Stadium signalisiert.
Kamiński schloss sich im Sommer dauerhaft dem 1. FC Köln an, nachdem er in der Saison 2023/24 eine erfolgreiche Leihe vom VfL Wolfsburg absolviert hatte. Der Bundesligaklub zahlte Berichten zufolge 5,5 Millionen Euro, um den Transfer abzuschließen, was sein Vertrauen in das Potenzial des 24-Jährigen unterstreicht. In der vergangenen Saison erzielte er in 36 Spielen in allen Wettbewerben für Köln sieben Tore und lieferte fünf Vorlagen und etablierte sich als wichtige Offensivkraft.
Kamiński, der ursprünglich aus Polen stammt, begann seine Profikarriere beim Lechia Gdańsk, bevor er im Januar 2022 zu Wolfsburg wechselte. Seine Zeit in Wolfsburg war jedoch von Inkonsistenz und Verletzungen geprägt, während seine Leihe nach Köln transformativ war und seine Dribbelkünste, seine Schnelligkeit und seine verbesserte Torgefährlichkeit zeigte. Er hat auch sieben Länderspiele für die polnische Nationalmannschaft bestritten.
Brightons Interesse an Kamiński deutet auf den Wunsch hin, vor Beginn der neuen Saison weitere Offensivkraft hinzuzufügen. Die Transferstrategie des Klubs konzentriert sich oft darauf, unterschätzte Talente mit hohem Potenzial zu identifizieren, und Kamiński scheint in dieses Profil zu passen. Seine Verpflichtung würde Trainer Roberto De Zerbi eine weitere vielseitige Option in der Offensive bieten, die auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann.
Köln wird ungern einen Schlüsselspieler abgeben, aber das Vorhandensein einer Ausstiegsklausel schränkt die Verhandlungsmacht ein. Sollte Brighton die Klausel aktivieren, würde dies einen erheblichen Gewinn für den Bundesligisten bedeuten und es ihm ermöglichen, in andere Bereiche des Kaders zu investieren.



