Burnley hat einen zweiten Anlauf unternommen, um Craig Bellamy als neuen Trainer zu verpflichten, wie TEAMtalk berichtet. Der Verein aus Lancashire hat sein Interesse an dem Nationaltrainer von Wales wiederbelebt, obwohl ein erster Versuch im Mai abgelehnt wurde.
Burnley sucht seit der Trennung von Scott Parker im April nach einem neuen Trainer, wobei Bellamy zu diesem Zeitpunkt als bevorzugter Kandidat hervortrat. Der Verein schätzt den ehemaligen Stürmer Berichten zufolge weiterhin sehr, der zuvor unter Vincent Kompany als Co-Trainer in Turf Moor tätig war.
Bellamys Ruf hat seit seiner Übernahme des Traineramtes in Wales deutlich zugenommen, wobei er mit seiner Führung und taktischen Finesse beeindruckt hat. Quellen deuten darauf hin, dass Burnleys erneute Bemühungen ihre Schwierigkeiten bei der Identifizierung alternativer Traineroptionen widerspiegeln.
Es wird jedoch erwartet, dass es eine große Herausforderung sein wird, Bellamy davon zu überzeugen, seine Position beim walisischen Fußballverband zu verlassen. Er soll sich voll und ganz dem Nationalmannschaftsprojekt verschrieben haben und eine starke Arbeitsbeziehung zur FAW aufgebaut haben. Der walisische Verband ist Berichten zufolge zuversichtlich, Bellamy trotz Burnleys anhaltendem Interesse zu halten, und es gibt innerhalb des walisischen Fußballs wenig Erwartung, dass er einen Abgang in Erwägung zieht.
Burnley hat auch andere Kandidaten geprüft, darunter den ehemaligen Trainer von Liverpool und Rangers, Steven Gerrard. Es gab auch Gespräche mit Monchi, dem Sportdirektor des Partnervereins Espanyol, über potenzielle Kandidaten aus dem Ausland. Rob Edwards, der kürzlich von Wolverhampton entlassen wurde, ist ein weiterer Name, der intern bei Burnley aufgrund seiner Erfahrung in der Kaderentwicklung ausführlich diskutiert wurde.
Trotz der Berücksichtigung dieser Alternativen sieht Burnley Bellamy weiterhin als seinen herausragenden Kandidaten an und verweist auf seine Vorkenntnisse des Vereins, sein Verständnis der Kultur und seinen jüngsten Erfolg mit Wales. Ob sie ihn erfolgreich von seiner derzeitigen Position überzeugen können, bleibt abzuwarten.



